Archäologischer Vortrag
Neue Forschungen zum Mainzer Legionslager
Vortrag „Roms 400-jähriger Militärstützpunkt in Mogontiacum/Mainz“ am 5. April in der Festung Ehrenbreitstein
Koblenz. Die Errichtung des römischen Legionslagers 13/12 v. Chr. auf dem Kästrich gilt als Gründungsdatum von Mainz und ist somit untrennbar mit der Stadtgeschichte verbunden. Mit seiner strategischen Lage auf dem Hochplateau gegenüber der Mainmündung gehörte es zu den wichtigsten Militäranlagen am Rhein und diente als Ausgangspunkt zahlreicher römischer Feldzüge gegen germanische Stämme. Mogontiacum/Mainz stieg mit dem etwa 35 Hektar großen Lager und der umliegenden Siedlung schnell zum militärischen und zivilen Zentrum der Region auf und wurde gegen Ende des 1. Jhs. n. Chr. zum Verwaltungszentrum der neu gebildeten Provinz Germania Superior. Im Vergleich zu den restlichen Legionslagern am Rhein, ist vom Mainzer Lager nur wenig bekannt.
Grabungen der letzten Jahre erbrachten neue Erkenntnisse, die das bisher Bekannte in vielen Punkten in Frage stellt. Neben einem Überblick zum bisherigen Kenntnisstand des Lagers, gibt der Vortrag einen Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse.
Der Vortrag „Roms 400-jähriger Militärstützpunkt in Mogontiacum/Mainz - Neue Forschungen zum Mainzer Legionslager“ von Daniel Burger findet am 5. Aril um 19 Uhr im Vortragsraum in der „Bastion Rheingalerie/Cantina“ in der Festung Ehrenbreitstein statt. Hierzu lädt Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel herzlich ein. Der Eintritt zur Festung und zum Vortrag ist frei.
Pressemitteilung der
Generaldirektion
Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
