Allgemeine Berichte | 22.12.2021

Koblenzer „AnsprechBar“ bietet digitale und analoge Angebote

Neue Leute kennenlernen – trotz Corona

Koblenz. Zusammen lachen, interessante und tiefgründige Gespräche in netter Atmosphäre – wo können Menschen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren das finden? Die Antwort lautet: in der „AnsprechBar“ von jungen katholischen und evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern im Raum Koblenz. Die „AnsprechBar“ gibt es seit mehr als drei Jahren. Im Fokus standen bis zur Corona-Pandemie die sogenannten „BARHockerabende“: lockere Treffen in einer Koblenzer Bar oder Kneipe zu einem bestimmten Thema oder mit einem interessanten Gast. Doch mit der Pandemie verlegten die Organisatoren das Beisammensein ins Digitale. Seit März 2020 heißt es jeden Donnerstag um 20 Uhr „BARHockerabend – Couchedition“. Der Einladung sind bislang 150 verschiedene junge Erwachsene gefolgt; einige sind wöchentlich dabei, manche schauen nur ein einziges Mal vorbei.

Im digitalen wie im analogen Format gibt es entweder eine „Frage der Woche“, wie: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Oder einen spannenden Talk-Gast wie Christopher Schacht, der mit nur 50 Euro um die Welt reiste oder eine engagierte Frau der Hilfsorganisation für Seenotrettung SeaWatch. Die Treffen bieten eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben. Denn Einsamkeit sei durchaus ein Thema unter jungen Menschen, wissen Pfarrerin Julia Arfmann-Knübel und ihr katholischer Kollege Pastoralreferent Christopher Hoffmann aus dem Orga-Team. Weit weg von zu Hause fürs Studium, den neuen Job oder die Ausbildung und aufgrund der Corona-Situation keine Vorlesungen im Hörsaal, keine Partys, kein Training, keine Chorprobe. „Es ist echt nicht einfach, während Corona neue Leute kennenzulernen“, bestätigt Julia Arfmann-Knübel. Die „BARHockerabende“ seien in der Regel lockere Treffen, die Spaß machen, ohne dabei einen gewissen Tiefgang außer Acht zu lassen. „Wir haben den Eindruck, dass das Angebot, sich über Sinnfragen auszutauschen, dankbar angenommen wird. Viele sehnen sich danach“, sagt die Neuwieder Pfarrerin. In ihren jeweiligen Gemeinden fänden sie solche Angebote für jüngere Menschen in der Regel nicht. Die Gruppe ist jedes Mal sehr heterogen. Hier treffen Studentin, Azubi, Apotheker oder Künstlerin aus unterschiedlichen Ländern mit und ohne Konfession sowie unterschiedlicher Weltanschauung aufeinander. „Das ist der Zauber und das Spannende, man weiß nie, wer kommt“, erklärt Hoffmann und betont zeitgleich: „Bei uns ist jeder willkommen.“

Neben diesen Treffen gibt es noch weitere Angebote wie „Leuchtstoff“, eine digitale Form des gemeinsamen Auslegens der Bibel, analoge Gottesdienste oder Ausflüge zum Wandern. Daneben hat sich noch das Format „Stop`n`Go“ etabliert. Dabei können Interessierte gemeinsam mit einem Team-Mitglied von „AnsprechBar“ spazieren gehen und entweder über einen bestimmten Impuls oder persönliche Sorgen sprechen. Weitere Informationen und eine Übersicht über die aktuellen Termine gibt es auf www.ansprech-bar.de, auf Facebook und Instagram sowie per E-Mail an info@ansprech-bar.de.

Pressemitteilung

des Bistums Trier

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