Allgemeine Berichte | 13.08.2025, 10:13 Uhr

Roboter spart Zeit und schont Kräfte

Neue „Mähraupe“ erleichtert Grünpflege in Andernach

Der Oberbürgermeister hat es sich nicht nehmen lassen, die „Mähraupe“ zu erproben und den Hang am Stadtgraben zu mähen. Fotos: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz
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Andernach. In Andernach kommt ab sofort ein Mähroboter bei der Pflege von Hangflächen zum Einsatz. Die angeschaffte sogenannte „Mähraupe“ wurde speziell für schwierig zugängliches Gelände konzipiert und unterstützt die Mitarbeiter bei der Grünpflege.

„Die Mühen der manuellen Mäharbeiten in steilen Lagen erfordern sowohl Zeit als auch körperliche Anstrengung. Nicht zu unterschätzen ist ebenso das Verletzungsrisiko, welches bei der Verwendung von herkömmlichen Freischneidegräten deutlich höher ist“, erklärt Christian Luxem, Geschäftsführer der Perspektive gGmbH.

Mit der „Mähraupe“ können die Arbeiten nun deutlich effizienter erledigt werden. Was früher bis zu fünf Tage in Anspruch nahm, lässt sich jetzt schneller bewältigen – und das bei deutlich schonenderer Handhabung für die Mitarbeiter. Besonders für die älter werdende Belegschaft stellt die neue Technologie eine erhebliche Entlastung dar. Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz des Roboters, dass auch Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf solche Aufgaben übernehmen können, wodurch Integration und Teilhabe am Arbeitsprozess gefördert werden. Darüber hinaus bietet der Mähroboter eine Lösung für Städte, die zunehmend mit Arbeitskräftemangel zu kämpfen haben.

Neben Zeitersparnis und Effizienzsteigerung sorgt die „Mähraupe“ auch für mehr Freude im Arbeitsalltag der Beschäftigten. Oberbürgermeister Christian Greiner betont: „Wir setzen auf innovative Lösungen, um unsere Mitarbeiter zu entlasten und die Qualität unserer Grünflächen zu sichern. Analog zu anderen Verwaltungen sind auch wir bestrebt, vermehrt moderne Techniken zum Einsatz zu bringen.“

Aktuell werden bereits mehr als fünfzehn Steilhänge in der Gemarkung Andernach mit der Raupe bearbeitet. Dazu zählen unter anderem Hochbehälter und Brunnen der Stadtwerke, Ausgleichsflächen mit dichtem Bewuchs, Regenrückhaltebecken sowie zahlreiche Flächen mit starkem Gefälle oder phototoxischen Pflanzen. Auch die DirtBike-Strecke des Jugendzentrums Andernach profitiert von der neuen Technik.

Der Oberbürgermeister testete die „Mähraupe“ selbst und mäht den Hang am Stadtgraben. Dabei erhielt er Unterstützung von den erfahrenen Mitarbeitern der Firma. BA

Die Mähraupe im Einsatz.

Die Mähraupe im Einsatz.

Der Oberbürgermeister hat es sich nicht nehmen lassen, die „Mähraupe“ zu erproben und den Hang am Stadtgraben zu mähen. Fotos: Stadtverwaltung Andernach / Elline Köckritz

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