Katholische Kita Arche Noah
Neue Spielsachen
Remagen. Der Förderverein der katholischen Kita Arche Noah hat dazu beigetragen, dass die Kinder und Mitarbeiter der Einrichtung neue Spielsachen für verschiedene Bereiche erhalten haben.
Vor den Sommerferien wurden alle Spielsachen in der Einrichtung „in den Urlaub“ geschickt. Die Kita erlebte zwei Monate lang eine Zeit ohne herkömmliches Spielzeug, lediglich Bastel- und Kreativmaterial stand den Kindern zur Verfügung. Die Kinder akzeptierten diese Veränderung problemlos und kamen schnell auf die Idee, ihr eigenes Spielzeug herzustellen. Sie nutzten Schachteln, Korken, Zeitungspapier, Becher, Bierdeckel, Kartons und vieles mehr, um ihre eigenen Spielsachen zu gestalten.
Die Kinder sortierten, schnitten und klebten, sie bastelten Autos aus Kartons und Fußbälle aus Zeitungspapier. In einer „Kleiderwerkstatt“ entstanden phantasievolle Kostüme und Hüte, die später für Rollenspiele verwendet wurden. Auch im Außengelände wurde kein Plastikspielzeug gefunden, aber die Kletter- und Spielgeräte wurden intensiv genutzt, und ganze Städte wurden aus Kartons gebaut.
Schon nach kurzer Zeit waren die meisten Kinder beschäftigt und „arbeiteten“ mit ihren selbstgemachten Spielsachen. Nur wenige vermissten herkömmliches Spielzeug, lediglich der Fußball wurde eine Weile vermisst. Eine der Zielsetzungen dieser Aktion war die Neustrukturierung der Gruppenräume in klar definierte Funktionsbereiche. Bis zu den Sommerferien hatten die Kinder und Erzieher Zeit, diese Bereiche zu benennen und Ideen für ihre Einrichtung zu entwickeln.
Inzwischen gibt es in der Kita einen Kreativraum, ein Restaurant, einen Forscherraum, einen Rollenspiel- und einen Bauraum, ein Medienzimmer und einen Musikraum, sowie die beliebte Turnhalle und den viel genutzten Außenbereich. Für die Allerkleinsten steht ein Nestraum zur Verfügung, der an einen Schlaf- und Ruhebereich anschließt. Die herkömmlichen Spielsachen sind wieder Teil des Alltags.
Der Förderverein konnte einige neue Anschaffungen zur Ergänzung des Spielmaterials ermöglichen, über die sich sowohl die Kinder als auch die Erzieher freuen. Julia Uhrmacher und Maria Vanoli präsentieren zusammen mit den Kindern aus verschiedenen Gruppen eine kleine Auswahl der neuen Spielsachen. Der Dank gilt allen Eltern, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden solche besonderen Anschaffungen möglich gemacht haben. Das Fazit nach der spielzeugfreien Zeit lautet: Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis die herkömmlichen Spielsachen wieder in Gebrauch sind. BA
