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Karnevalsgesellschaft Jeckige Globistere Waldorf setzt auf Fremdenverkehr

Neue Touristinfo mit spritzigem Programm

Büttenreden, Comedy, Tanz und Spiel bereitete den Besuchern einen äußerst unterhaltsamen Abend

23.01.2018 - 09:53

Waldorf. Die Karnevalsgesellschaft Jeckige Globistere Waldorf präsentierte ihren Gästen zu Beginn ihrer diesjährigen Saalveranstaltungen ein tolles Programm bei ihrem Fastelovendszauber. Mit einer spritzig servierten Werbeveranstaltung der neu ins Leben gerufenen Touristinfo begeisterte die KG am vergangenen Samstag, 20. Januar die Besucher in einem voll besetzten Haus. Die Bühne zeigte sich als Verkehrsbüro vor einer tollen Kurhauskulisse. Wie in den vergangenen Jahren führte das bewährte Moderatorenteam mit Kurdirektor Andreas Wehlen sowie den beiden Touristbüro-Mitarbeiterinnen Regina Mehren und Steffi Nachtsheim spritzig, wortgewandt und gut gelaunt durch ein buntes Programm, das für jeden etwas beinhaltete. Da wechselten Büttenreden, Comedy, Tanz und Spiel miteinander ab und bereitete den Besuchern einen äußerst unterhaltsamen Abend, bei dem sich die Gäste wohlfühlten.


Tanzgarde der KG eröffnete den Abend


Nach der Begrüßung der Gäste durch den KG-Vorsitzender Arnold Mehren übernahm Kurdirektor Andreas Wehlen mit seinen Mitarbeiterinnen das Kommando. Mit den Mädels der Tanzgarde der KG servierte man gleich zu Beginn ein Highlight. Mit ihrem schwungvollen und exakt dargebotenen Gardetanz konnten die zehn Tänzerinnen in ihren schmucken Kostümen gleich zu Beginn die Stimmung anheizen und sorgten so für einen gelungenen Start in einen tollen Abend. Wie immer war die Tanzgarde eine Augenweide. Von den 18 Tänzerinnen der Garde tanzten an diesem Abend Anna Marx, Carmen Schmitt, Eva Plath, Eva Selbach, Julia Wulff, Katharina Stenz, Lara Gehrke, Lara Frömbgen, Nele Nachtsheim und Anna-Lena Mercer. Die Mädels der Tanzgarde, alles „Eigengewächse der KG“, zeigten gekonnt, wofür sie das ganze Jahr über trainiert hatten.

Mit dem „Pfundskerl“ Kai Kramosta sorgte dann ein Entertainer der Spitzenklasse für ein weiteres Highlight auf der Bühne im neuen Kurprogramm. Bei ihm sitzt man besonders in den vorderen Reihen stets auf dem Präsentierteller und man kann sich nicht sicher sein, plötzlich auch mitten im Geschehen zu stehen, wie dies einigen Besuchern auch in Waldorf sehr zur Freude der übrigen Besucher so erging. Witz und Comedy sorgten gleich zu Beginn der Veranstaltung so für wahre Lachsalven. Der „Pfundskerl“ kam nicht ohne Zugabe von der Bühne.

In drei Spielrunden mussten dann „Beamte“ beweisen, dass auch sie über Schnelligkeit und Geschicklichkeit verfügen. Ursula Schneider, Obermöhn aus Dedenbach, und Rainer Schönhofen, Gemeindereferent in Niederzissen, konnten die Spielrunden für sich siegreich gestalten. Sie konnten Klaudia Felten und Erich Seul sowie Jana Galle und Rebecca Hameyer auf die Plätze verweisen. Nach dieser unterhaltsamen Einlage ging es musikalisch weiter.

Das „Panikorchester“ Remagen sorgte mit 23 Musikern und dem „Orchesterdirigenten“ Thomas Pieper für tolle Stimmung.

Nach einer kurzen Pause wartete dann ein weiteres tänzerisches Highlight auf die Besucher. Die „Streetdancer“ aus Antweiler zeigten in einer rund 30 minütigen Tanzshow tänzerisches Können in Perfektion, gespickt mit vielen Hebefiguren. Die 22 Tänzerinnen und ein Tänzer wussten das Publikum zu begeistern.

Heiterkeit versprühten auch Marion Seul und Anja Bugl, die in ihrem Zwiegespräch besonders „Kurdirektor“ Andreas Wehlen im Visier hatten, der sich dabei auch als „Schlafwandler“ mit auf der Bühne präsentierte. Als „Funkenmariechen“ hatte Andy Marquard ebenfalls leichtes Spiel. Auch er sorgte mit seinen Reimversen für tolle Stimmung und wusste gekonnt seine „grazile“ Figur in Szene zu setzen, wobei ihm allerdings ein Spagat durchaus Schwierigkeiten bereiten könnte, den er deshalb ausließ. Toll auch seine Zugabe, bei der er die verstorbene Trude Herr live parodierte.


Heilbad „Bad Waldorf“


Nach einer weiteren kurzen Pause schlug dann die große Stunde des Männerballetts der AG Stenz. Das von Steffi Seul und Susanne Frömbgen trainierte Männerballett fühlte sich in der neu errichteten Sauna des „Kurhauses“ in Waldorf und dem angegliederten „Wellnessbereich“ wohl. Zunächst sorgte man mit der Präsentation der „Vinxtbachperle“ (Gerald Harzheim) für die erste Repräsentantin des neuen Heilbades „Bad Waldorf“, die dann auch obligatorisch mit dem Bürgermeister und dem Ortsbürgermeister die neue Saunalandschaft eröffnete. Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten konnte dann erfreulicherweise bestätigen, dass der Antrag auf Anerkennung als „Heilbad“, der derzeit bei den zuständigen Ministerien in Mainz vorliegt, gute Aussichten auf Anerkennung hat. Der Antrag war auf Anregung der Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Besuch im vergangenen Sommer gestellt worden. Auch Bürgermeister Bernd Weidenbach war angetan von dem Bemühen des Ortes auf Anerkennung als „Bad Waldorf“ und sah hier eine echte Konkurrenz zu den benachbarten Kurstädten Bad Breisig und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Beide kamen natürlich nicht ohne eine entsprechende finanzielle Unterstützung der Kurstadtbemühungen in Form einer „Fremdenverkehrsabgabe“ von der Bühne, wobei sie der „Vinxtbachperle“ viel Erfolg bei der in Kürze auf Hawaii stattfindenden „Miss-World-Wahl“ wünschten. Dann aber wurden die „Saunabesucher“ der AG Stenz von der Leine gelassen. Nach einem kurzen Strip zeigten sie einen tollen Tanz. Dabei zeigten Fabian Deidenbach, Tobias Felten, Jörg Girolstein, Marius Hoppe, Dr. Guido Nachtsheim, Sascha Nachtsheim, Michael Schmitz, Werner Stenz, Andreas Weber und Michael Zepp durchaus „tänzerische Qualitäten auf hohem Niveau“. „Bademeister“. Markus Dahm sorgte dafür, dass alles seine Ordnung hatte und „Servicekraft“ Dr. Peter Friedsam war für das Wohl der Saunabesucher zuständig, während Andreas Krupp infolge einer Sportverletzung auf der Bühne nur „dekorativ“ anwesend war. Nach diesem Klamauk sorgte dann Lambert „Lampe“ Gansen mit einem Liedbeitrag dafür, dass das „Malheur“ des KG-Vorsitzenden Arnold Mehren nochmals in Erinnerung kam. Der hatte vergangenes Jahr seinen Daumen „teilweise einer Kreissäge geopfert“. Im Refrain stimmte das Publikum mit ein.


Der Showtanz „Piraten“ beendet den Fastelovendszauber


Wenn auch bei den Tänzen zuvor die tänzerische Messlatte schon hochgelegt wurde, so legte die Tanzgarde der KG Jeckige Globistere mit ihrem Showtanz noch einen drauf. In bunten Piratenkostümen entführten Anna Marx, Anna-Lena Will, Carmen Schmitt, Elena Krupp, Eva Plath, Eva Selbach, Julia Wulff, Katharina Buhr, Katharina Stenz, Lara Gehrke, Laura Gypser, Nele Nachtsheim, Sandra Bous und Anna-Lena Mercer die Zuschauer in die Karibik. Die Mädels zeigten taktsicher und voller Tanzfreude eine tolle Darbietung. Beachtlich dabei, wie „Kurdirektor“ Wehlen lobenswert feststellte, dass diese tolle Leistung durch die Mädels selbst erarbeitet wurde, wobei Eva Plath und Anna-Lena Mercer die Federführung übernommen hatten, wie übrigens auch bei dem zuvor gezeigten Gardetanz. Die Zuschauer ließen die Mädels, wie alle Tanzgruppen an diesem Abend, nicht ohne Zugabe von der Bühne. Für diesen Auftritt zündete Kurdirektor Andreas Wehlen nach vielen Raketen an diesem Abend eine letzte Super-Rakete in den Nachthimmel. Mit diesem optischen Leckerbissen beendete man ein tolles Programm. Zuvor hatte man noch die Dädemeche Möhnen und die Abordnung der KG Zesse Jecke mit Prinz Jürgen I. und Prinzessin Kerstin I. auf der Bühne begrüßt und Orden und Pins getauscht. DJ Tom, der auch die musikalische Gestaltung der Präsentation der „Touristinfo“ übernommen hatte, sorgte anschließend bis weit in die Nacht für tolle Karnevalsstimmung.


Weitere Veranstaltungen


Die KG Jeckige Globistere Waldorf wies gerne noch auf die kommenden Veranstaltungen der Session hin. Am Sonntag, 4. Februar startet um 14.11 Uhr die Große Kindersitzung in der Vinxtbachhalle, wo am Weiberdonnerstag, 8. Februar, die Waldorfer Möhnen ihren großen Tag feiern. Höhepunkt des närrischen Treibens in Waldorf ist wie jedes Jahr am Rosenmontag, 12. Februar, wenn um 14.11 Uhr der traditionelle Rosenmontagszug mit vielen schönen Motivwagen, bunten Fußgruppen und mehreren Musikkapellen gestartet wird. Im Anschluss findet das närrische Treiben in der Vinxtbachhalle statt, zu dem alle Narren ebenfalls eingeladen sind.

WK

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Kommentare
juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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