Allgemeine Berichte | 12.06.2019, 11:47 Uhr

Rhein-Sieg-Kreis investiert in Radwege an Kreisstraßen

Neue Verbindungen und mehr Sicherheit

Rhein-Sieg-Kreis. 60 Kilometer Streckenlänge, 51 Baumaßnahmen - das ist in Zahlen ausgedrückt die Priorisierungsliste des Rhein-Sieg-Kreises für mehr Radwege an Kreisstraßen.

Mit mehr Radwegen wird in erster Linie in die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer investiert. Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschloss jetzt einstimmig, welche Radwege in den nächsten Jahren zusätzlich gebaut werden sollen. Baulastträger ist der Rhein-Sieg-Kreis. Die bisher in der Planung befindlichen Projekte werden parallel weitergeführt.

Gestartet wird mit zwei Projekten: 1,7 Kilometer neuer Radweg zwischen Wachtberg-Villip und Wachtberg-Berkum am sogenannten Wachtbergring, der K58; zudem eine Querungshilfe an der K33 am Ortsrand von Bornheim-Merten. Beides lässt sich baulich relativ einfach umsetzen. Es sind wichtige Lückenschlüsse im Radwegenetz.

Die Planungsmittel für die ersten zwei Maßnahmen sind bereits im Doppelhaushalt 2019/2010 des Kreises eingestellt. Sofern die Planungen und der notwendige Grunderwerb erfolgreich abgeschlossen werden können, erfolgt anschließend der Bau der Radwege. Beim Radwegeausbau ist der Kreis auf Fördermittel des Landes angewiesen, 30 Prozent der Gesamtkosten muss er aber selber tragen.

Im Ausschuss wurde zusätzlich der Wunsch geäußert, dass mehr Maßnahmen des Radwegeausbaus parallel umgesetzt werden. Deshalb wurde die Verwaltung für die nächste Sitzung am 24. September um Prüfung gebeten, welche organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen dazu notwendig sind.

Im Dezember 2017 hatte der Rhein-Sieg-Kreis das Prädikat „Fahrradfreundlicher Kreis“ erhalten. Mit dieser Auszeichnung waren verschiedene Auflagen verbunden, unter anderem, dass der Rein-Sieg-Kreis mehr Radwege an Kreisstraßen bauen solle. Der Fokus lag dabei auf den Abschnitten außerhalb geschlossener Ortschaften, da Radfahrerinnen und Radfahrerende hier ein besonderes Schutzbedürfnis haben. Zur Umsetzung dieses Ziels hatte die Verwaltung alle Kreisstraßen untersucht, über die aktuell Radwegeverbindungen führen. Darauf aufbauend wurde jetzt dem Ausschuss eine Priorisierung vorgeschlagen; diese berücksichtigt unter anderem die Bedeutung, den baulichen Aufwandes und die zu erwartenden Auswirkungen auf die Natur.

Fest stehen die ersten zehn Radwegeausbauten. Zur konkreten Einstufung der weiteren Investitionen in Radwege sind ergänzende Untersuchungen und Abstimmungen notwendig. Die Priorisierungsliste wird regelmäßig aktualisiert.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

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