Allgemeine Berichte | 13.01.2026

Dringender Spendenaufruf für Ukraine-Hilfe

Neuer Hilfstransport nach Charkiw geplant

Weihnachtspakete wurden von „Rheinbach-Hilft“ zu einer Schule, in einen Bunker in der Nähe von Charkiw gebracht. Andreas Klassen übergab die Weihnachtspakete an die Kinder.Foto: privat

Rheinbach. „Rheinbach Hilft“ organisiert eine erneute Sammlung von haltbaren Lebensmitteln und anderen dringend benötigten Hilfsgütern, nachdem die letzte Aktion wegen eines Schneesturms abgebrochen werden musste. Am kommenden Samstag wird in der ehemaligen Rheinbacher Pallottikirche in der Pallottistraße 1 von 10 bis 12 Uhr zu Spenden aufgerufen. Der Winter hat die Ukraine schwer getroffen, und die Menschen dort stehen vor großen Herausforderungen. Der nächste Hilfstransport, der am 25. Januar geplant ist, soll Hilfsgüter nach Charkiw bringen, einer Stadt nur 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

Besonders benötigt werden einfache Einzelbetten und Kleinmöbel, da viele Flüchtende in Bunkern ohne adäquate Schlafmöglichkeiten untergebracht sind. Kleidung wird bei dieser Sammlung ausdrücklich nicht angenommen. Stattdessen werden Hygieneartikel aller Art, Einweggeschirr, Bettwäsche, Matratzen, Rollstühle, medizinische Produkte, Isomatten, Pflegebetten, Kerzen, Batterien, Taschenlampen sowie Windeln für Kinder und Erwachsene gebraucht. Neuwertiges Kochgeschirr und Haushaltsgeräte, jedoch kein Porzellan oder Gläser, sind ebenfalls willkommen.

Bereits eine Woche vor Weihnachten startete ein Transport mit 40 Tonnen Hilfsgütern von der Rheinbacher Pallottikirche auf die 2500 Kilometer lange Reise nach Charkiw. Der Vorsitzende von Rheinbach Hilft, Alfred Eich, appelliert an die Unterstützung der Bevölkerung: „Helfen sie uns, damit wir den Menschen in der Ukraine durch den Winter helfen können.“ Um die entstehenden Transportkosten decken zu können, wird weiterhin um finanzielle Spenden gebeten. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite rheinbach-hilft.de.BA

Weihnachtspakete wurden von „Rheinbach-Hilft“ zu einer Schule, in einen Bunker in der Nähe von Charkiw gebracht. Andreas Klassen übergab die Weihnachtspakete an die Kinder.Foto: privat Foto: Alfred Eich

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