Allgemeine Berichte | 13.11.2018

Raumbezogene Informationen aus den verschiedensten Themenbereichen

Neuer Stadtplan von Koblenz geht online

Quelle: GeoPortal Koblenz

Koblenz. Der digitale Stadtplan von Koblenz startet als neuer Online-Service „GeoPortal Koblenz“. Diese Web-Anwendung erweitert das eGovernment-Angebot der Stadt Koblenz und ist auf die zukünftige INSPIRE-konforme Bereitstellung der städtischen Geodaten ausgerichtet.

Hier finden sich raumbezogene Informationen aus den verschiedensten Themenbereichen im Stadtgebiet von Koblenz, dargestellt anhand unterschiedlicher aktueller, amtlicher Kartengrundlagen. Weil Online-Kartendienste eben nicht amtlich sind, wird diese Web-Anwendung auch verwaltungsintern eingesetzt. Aber auch jeder Bürger hat damit den kostenfreien Zugang zu ausgewählten amtlichen Daten. Zusätzlich können auch Geo-Web-Dienste (WMS) des Landes Rheinland-Pfalz eingebunden und im Geoportal Koblenz dargestellt werden.

Sie wollen wissen, ob es an der CGM Arena Koblenz ausreichend Parkplätze gibt? Sie wollen sich über den Bodenrichtwert eines bestimmten Stadtviertels informieren? Sie wollen nach Koblenz reisen und sich vorab schon mal in der Stadt umschauen? Oder benötigen Sie einfach die aktuelle Version des amtlichen Stadtplans von Koblenz? Das alles und noch viel mehr bietet das neue Geoportal der Stadt Koblenz.

„Wir sind damit in dem Bestreben, unseren Einwohnern und Gästen möglichst viele Informationen bereitzustellen, einen großen Schritt vorangekommen“, sagte Baudezernent Bert Flöck bei der Präsentation des Angebots. Unter anderem kann der Koblenzer Online-Stadtplan jetzt endlich auch mit Mobiltelefonen und Tablets aufgerufen werden.

„Das Geoportal bietet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Informationen für Bürger und Touristen, ist aber zugleich auch ein mächtiges Instrument für Fachleute - zum Beispiel für die Einsicht in Bebauungspläne“, so die Beschreibung von Michael Heisser, Leiter des Amts für Stadtvermessung und Bodenmanagement, wo der Webservice konzipiert und aufgebaut wurde sowie gepflegt wird. Die technische Plattform wurde von der Bonner Firma terrestris entwickelt, die sich auf den Einsatz von Open-Source-Software spezialisiert hat und der Stadt damit laufende Lizenzkosten erspart.

Der Nutzer kann zunächst vier verschiedene Kartendienste ansteuern: „Stadtplan“, „Bauen und Wohnen“, „Umwelt und Mobilität“ und „Bodenrichtwerte“. Innerhalb der Kartendienste gibt es viele verschiedene Fachthemen: Zum Beispiel werden im Thema „Bauen“ Informationssymbole für die Bebauungspläne mit den entsprechenden Geltungsbereichen eingeblendet. Beim Klick auf eines der Icons werden auf einer zusätzlichen Seite weitere Details bereitgestellt. Auch Elektroladesäulen, Kitas oder Parkhäuser sind als „Points of Interest“ (POI) in den Kartendiensten hinterlegt.

Als Hintergrund stehen verschiedene Karten zur Auswahl: der amtliche Stadtplan (in verschiedenen Ausführungen), Luftbilder aus den Jahren 2004, 2007, 2009, 2011, 2013, 2015, 2016 und 2018, der WebAtlas RP und die Stadtgrundkarte. Die Datenfülle mit allen weitergehenden Verlinkungen künftig aktuell zu halten, sei eine große Herausforderung, so Heisser. Dennoch steht in den kommenden Jahren der Ausbau des vorerst dreisprachigen Angebots auf der Agenda. Zum Beispiel könnten Baustellen, Daten der städtischen Statistikstelle, Informationen zu städtischen Grünflächen sowie 3D-Darstellungen ausgewählter Lokationen integriert werden.

Pressemitteilung

der Stadt Koblenz

Quelle: GeoPortal Koblenz

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