Allgemeine Berichte | 05.02.2019

Kommunale Holzvermarktungsorganisation Eifel gegründet

Neuer Vermarktungsweg für das Holz aus den Kommunalwäldern

Remagen. Die Stadt Remagen hat mit Kommunen in Hillesheim die kommunale Holzvermarktungsorganisation Eifel gegründet. Gesellschafter sind Kommunen aus den Landkreisen Ahrweiler, Vulkaneifel, Mayen-Koblenz sowie dem Eifelkreis Bitburg-Prüm. Zielsetzung: Ein neuer Vermarktungsweg für das Holz aus den Kommunalwäldern.

Die Gesellschaftsgründung

Notar Peter Orth aus Hillesheim nahm die notarielle Beurkundung der GmbH- Gründung vor. Unter Federführung von Bernhard Jüngling, ehemaliger Beauftragter der Verbandsgemeinde Hillesheim hatte die Arbeitsgruppe aus den Kommunen mit fachlicher Beratung durch Forstamtsleiter Bolko Haase und Revierförster Ottmar Koch die GmbH sozusagen aus dem Waldboden gestemmt. Die Kartellbehörde hatte vor gut einem Jahr bekannt gegeben, dass Landesforsten das Holz aus dem Kommunalwald nicht mehr zentral vermarkten dürfe, die Kommunen sich also selbst darum kümmern müssen. Das Genehmigungsschreiben der ADD, mit dem die Gründung der Holzvermarktungs-GmbH für unbedenklich erklärt wurde, ging erst am 15. Januar 2019 ein. So stand der Gesellschaftsgründung nichts mehr im Wege. Mit dem bestellten Geschäftsführer Christian Mehlhorn konnte die Gesellschaft nun an den Start gehen. GmbH-Gründungen in den vier anderen rheinland-pfälzischen Vermarktungsregionen Hunsrück, Pfalz und Mosel-Saar werden folgen; im Bereich Westerwald-Rhein-Taunus ist diese vor wenigen Tagen bereits erfolgt. Die nunmehr gegründete „KHVO Eifel GmbH“ ist als 100-prozentige Tochter der Kommunen im öffentlichen Sektor angesiedelt und verfolgt keine Gewinnabsicht. Für die Kommunen werden jährlich Holzmengen von bis zu 210.000 Festmeter aus den kommunalen Forstbetrieben vermarktet. Darüber hinaus sorgt die Gesellschaft auch für den Verkauf von Mehrmengen, die in diesem Jahr z. B. durch die Borkenkäferplage anfallen. Damit die Vermarktung durch den Betriebsübergang nicht unterbrochen wird, hat Landesforsten Rheinland-Pfalz zunächst noch Verträge im Namen der Kommunen geschlossen. Zum 1. Juli soll die Vermarktungsgesellschaft voll arbeitsfähig sein. Für die Region Eifel ist der Firmensitz in Hillesheim, Burgstraße 6 (Rathaus) auserkoren worden. Die entsprechenden Räumlichkeiten werden dort in Kürze eingerichtet. Im Sommer wird ein Gesellschaftsbeirat etabliert mit Mitgliedern aus den Reihen der Bürgermeister. An den Abläufen von der Holzgewinnung bis zur Holzvermarktung ändert sich für die beteiligten Gemeinden nichts. Wie bisher werden die Forstämter und Revierförster einen jährlichen Forstwirtschaftsplan erarbeiten, der wie gewohnt in den Ortsgemeinde- und Stadträten beraten und beschlossen wird. Erst danach kommt die neu gegründete „KHVO Eifel GmbH“ zum Einsatz und vermarktet das Holz an Sägewerke im In- und Ausland, Spanholz- und Papierwerke sowie gewerbliche Brennholzkunden. Private Brennholzkäufer können ihren Bedarf wie bisher beim Revierförster anmelden.

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  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
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Ralf Schweiss
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