„Fair Trade“ in Rheinbach
Neuer Vorstand gewählt
Eine–Welt-Laden besteht seit 20 Jahren
Rheinbach. Der Förderverein „Eine Welt für alle, Rheinbach e.V.“ wurde bereits am 9. September 1996 gegründet. Er dient als Träger des „Eine-Welt-Ladens“. Nachdem zunächst nach den Hl. Messen Fair-Trade-Waren im Kirchenvorraum der Pfarrkirche St. Martin verkauft wurden, unter der Regie des Sachausschusses „Mission-Entwicklung-Frieden“, der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin, gründete sich der Förderverein „Eine-Welt-Laden“. Zunächst befand sich der Laden im Pfarrzentrum am Lindenplatz mit geringen Öffnungszeiten. Dann ging es für acht Monate in die Hauptstr. 10 (heute Café Schlich). 2006 zog der Laden in eine Räumlichkeit der Raiffeisenbank und konnte seine Öffnungszeit auf 13,5 Stunden erhöhen. Aufgrund von Renovierungsarbeiten musste der Laden nochmals umziehen und befindet sich jetzt in der Weiherstr. 17. Das Bestattungshaus Pfahl überließ dem Förderverein einen mietfreien Raum mit nur geringen Auflagen für Strom und Wasser. „Hier endlich können wir uns wohlfühlen“, so einige der 30 Helferinnen und Helfer, „wir müssen nicht nach jedem Verkaufstag die Ware einpacken und in einem gesonderten Raum lagern“. 16 Jahre lang war Alice Meyers die erste Vorsitzende des Fördervereins, weitere Vorstandsmitglieder waren im Laufe von 20 Jahren: Maria Kabira (Vorsitzende des Sachausschusses „Mission-Entwicklung-Frieden“), Willi Sander, Reinhold Döing, Hiltrud Jonas und Elisabeth Rheindorf. In der letzten Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. 1. Vorsitzender ist jetzt Manfred Noe, zur Stellvertreterin und Schriftführerin wurde Angelika Orth gewählt und Reinhard Döing bekleidet in Zukunft das Amt des Kassenführers.
Dank der großzügigen Unterstützung aller Vermieter und der unermüdlichen Arbeit der 30 Helferinnen und Helfer, erwirtschaftet der Verein jedes Jahr einigen Gewinn, der den Projekten in Südamerika, Indien, Afrika und Haiti zu Gute kommen. In den 20 Jahren seit Bestehen des Fördervereins konnten 60.000 Euro ausgeschüttet werden. Die Grundidee des Fördervereins ist es, den kleinen Produzenten und Familienunternehmen in den Entwicklungsländern die Chance zu geben, Produkte auf den Weltmärkten zu gerechten Bedingungen und garantierten Preisen verkaufen zu können. Es geht also um fairen Handel, um Fair Trade. Verkauft werden vor allen Dingen kunsthandwerkliche Gegenstände und Lebensmittel wie z. B. Tee, Schokolade oder Kaffee.
Wer sich von der Qualität der Ware im Eine Welt-Laden in der Weiherstraße 17 überzeugen möchte, ist eingeladen, zu den angegebenen Zeiten einmal vorbeizuschauen.
Öffnungszeiter sind Mittwoch von 9 bis 13 Uhr, Freitag von 9 bis 18:30 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr. STS
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