Allgemeine Berichte | 06.07.2017, 19:00 Uhr

Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Berkum feierte Abschlussjahrgang 2017

Neuer Lebensabschnitt für 67 junge Leute

Sekundarschule bewährt sich mit vielen guten Abschlüssen

Zufrieden hielten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ihre Abschlusszeugnisse in den Händen. -CEW-
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Wachtberg-Berkum. Für 67 Schülerinnen und Schüler der Hans-Dietrich-Genscher-Schule in Berkum endete und begann am 30. Juni ein Lebensabschnitt. Um 14 Uhr begann die Entlassungsfeier mit einem Gottesdienst, nach dem man sich in der Sekundarschule wiedertraf. Nach einem Erfrischungsgetränk stimmte zur Feier des Tages die Percussionband der Abschlussklassen unter der Leitung von Hans Werner Meurer Schüler, Verwandte und Besucher auf die Feier in der Aula ein.

Unterschiedliche Laufbahnen angestrebt

Die jungen Leute haben ihre Schullaufbahn erfolgreich beendet und stehen vielfach nun vor den ersten außerschulischen Aufgaben in ihrem Leben. Zwanzig von ihnen gehen den direkten Weg ins Berufsleben und haben nach erfolgreichen Bewerbungen einen Ausbildungsplatz erhalten.

Andere möchten ihre Kenntnisse noch verbessern, um den angestrebten Lebensweg zu verwirklichen. Dazu haben 39 Absolventen den Weg in ein Berufskolleg, zum Beispiel in die Höhere Handelsschule, gewählt. Ein Absolvent orientiert sich in Richtung Umwelt und hängt an seine Schullaufbahn ein freiwilliges ökologisches Jahr. Sieben junge Menschen, die an diesem Nachmittag mit dem Zeugnis in der Hand auf der Bühne standen, streben die weitere Schulausbildung an einem Gymnasium an, um dort das reguläre Abitur zu erlangen.

Erfolg der Sekundarschule bestätigt

Insgesamt gab es unter den Abschlüssen 28 Mal die Fachoberschulreife mit Qualifikation und zusätzlich 17 Mal die reguläre Fachoberschulreife, was den Sinn und Erfolg der Sekundarschule eindeutig bestätigt. Den regulären Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erreichten 22 Schülerinnen und Schüler.

Allen ehemaligen Zehntklässlern war an diesem Tag eines gemeinsam: Sie alle verabschiedeten sich von einer gewohnten Lebensphase, in der die Schule zu einem großen Teil ihren Lebensrhythmus bestimmte. Direktor Hendrik Heimbach richtete sich in seiner Rede nicht nur an die Gäste, sondern im Besonderen an die Schülerschaft direkt, die stolz auf sich sein darf. Dieser Jahrgang sei der erste, der unter dem Namen „Hans-Dietrich-Genscher-Schule“ seine schulische Laufbahn abschließe. Mit diesem Namen seien auch Werte verbunden, nach denen man an dieser Schule lebe und die man vermitteln wolle. In vorderer Linie seien hier Demokratie, Freiheit und Toleranz zu nennen. Auch der wertschätzende Umgang miteinander, der an der Sekundarschule angestrebt und vermittelt werde, sei eine der wichtigen Fähigkeiten, die für das Leben in der Gesellschaft nötig seien.

Schulfächer nach dem Abschluss nicht abhaken

Direktor Heimbach erinnerte daran, dass die Schulfächer nicht nur Schulfächer gewesen seien, die man mit dem Abschlusszeugnis in der Hand abhaken könne. Die Inhalte dieser Schulfächer befähigten die einzelnen Schüler, in ihrem künftigen Leben zurechtzukommen. So lerne man im Fach Deutsch, sich mündlich und schriftlich sinnvoll auszudrücken, aber auch mit Worten zu argumentieren, um seine Meinung hörbar zu machen. Geschichte und Politik vermittelten die Grundlagen der Gesellschaft im Entstehen, im Hier und Jetzt und forderten dazu auf, auch hin und wieder über den Tellerrand hinwegzublicken. Mathematik, Technik und praxisorientierte Unterrichtsfächer bildeten die Grundlage für einen guten Berufsstart in vielen Branchen.

Auch die Bürgermeisterin Renate Offergeld und Schulpflegschaftsvorsitzender Volker Gütten wandten sich mit einer Rede an die jungen Menschen, die nun die Schule in Wachtberg hinter sich lassen. Die Lichtbildpräsentationen der Klassen 10b1 und 10b2 zeigten Inhalte des Schullebens des Abschlussjahrgangs.

Alle haben einen Platz für den weiteren Lebensweg gefunden

Der Abschlussjahrgang 2017 der Schule kann insgesamt auf ein gutes Ergebnis zurückschauen. Alle Schüler haben für ihren weiteren Lebensweg einen Platz gefunden, an dem sie ihre Fähigkeiten bereits einsetzen oder sie noch erweitern können.

Gratulieren darf man daher: Lukas Brinkmann, Henrik Busch, Ridvan Dogan, Kadir Eken, Michael El Salloum, Annika Fuhl, Vanessa Gaister, Lisa Gummersbach, Sarah Helmet, Johanna Jacobs, Michelle Janzen, Yasin Kaya, Björn Lemm, Lukas Möhring, Hans-Josef Oebel, Tim Olner, Marvin Perz, Julian Piel, Pascal von Pückler, Finn Waszilewitz, Marco Alexander Zscheile, Luca Elias Bacher, Yassine Bagha, Max Blohm, Jona Borchert, Jennifer Brock, Mario Chahraban, Tim Drescher, Alena Maria Gütten, Jowan Hussein, Tia Jahn, Yannik Jarzombek, Timur Kocaöz, Fabian Menne, Victoria Miszka, Yannick Montcenis, Jan Luca Peters, Kai Riegel, Daniel Sieren, Marcel Silin, Kanwarjot Singh, Laurin Sonntag, Tom Wolf, Hubertus Wolf, Adam Abaza, Helena Abou Hassira, Felix Antes, Jazlyn Asare, Bastian Frenkel, Kimberley Garzo-Kerz, Antonio Grgic, Philipp Hirsch, Yannick Kerzmann, Conrad Keßel, Selina Klein, Ferdi Koc, Vanessa Lust, Jessica Naaß, Omar Oueslati, Elena Plogmann, Tim-Alexander Pütsch, Nicolas Reichartz, Noah Sandvoß, Philipp Schweiß, Michael Tscherepanow und Aaron Weiss.

Bei der Entlassungsfeier war für Speis und Trank bestens gesorgt.

Bei der Entlassungsfeier war für Speis und Trank bestens gesorgt.

Direktor Hendrik Heimbach zeigte sich zufrieden mit dem Abschlussjahrgang 2017.

Direktor Hendrik Heimbach zeigte sich zufrieden mit dem Abschlussjahrgang 2017.

Zufrieden hielten die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen ihre Abschlusszeugnisse in den Händen. Fotos: -CEW-

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