Aufwertung der Parkanlagen im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park für alle Altersklassen:
Neues Freizeitangebot: Ein Pumptrack für Bad Neuenahr
Bad Neuenahr. Bad Neuenahr. Im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park , direkt an der Ahr in Bad Neuenahr gelegen, steht ein großes Projekt an: Ein neuer Pumptrack soll hier inmitten der malerischen Grünanlagen entstehen. Initiiert und vorangetrieben wird das Projekt von einem engagierten Kernteam rund um Ortsvorsteher Richard Lindner. Gemeinsam mit David Bongart, Jens Heckenbach, Robert Helmrich und Michael Wershofen wurde in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz daran gearbeitet, ein attraktives Freizeit- und Sportangebot für die Region zu schaffen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Finanzierung: Der Pumptrack wird komplett aus Spenden realisiert.
Die geplante Anlage richtet sich an Kinder, Jugendliche und Familien gleichermaßen. Als Rundkurs aus Wellen und Kurven kann der Pumptrack ohne Pedalbewegung allein durch geschickte Gewichtsverlagerung befahren werden. Ob mit Fahrrad, Roller, Inlineskates oder Skateboard: die Nutzungsmöglichkeiten sind absolut vielfältig. Dabei soll das Angebot ausdrücklich inklusiv sein: Auch Rollstuhlfahrer sind einladen, den Pumptrack auszutesten. Gleichzeitig fördert die Anlage spielerisch Koordination, Ausdauer und generelle Fahrtechnik, zum Beispiel mit dem Fahrrad. In unmittelbarer Nähe zum bestehenden Spielplatz entsteht damit ein neuer sozialer Treffpunkt im Herzen von Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Generationen miteinander verbindet.
Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft
„Mit dem Pumptrack schaffen wir einen Ort, der Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft vereint“, betont Ortsvorsteher Richard Lindner. „Dass dieses Vorhaben ausschließlich durch Spenden realisiert wird, macht uns besonders stolz und zeigt, was gemeinsam möglich ist.“ Unterstützung erhält das Projekt unter anderem von der Else-Schütz-Stiftung, dem Spenden-Shuttle, der Stiftung Ahrtal, von EDEKA sowie der Stadt Walldorf. Auch der Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler hat bereits grünes Licht für die Umsetzung gegeben und damit eine wichtige Voraussetzung für den Baustart geschaffen. Für Richard Lindner ist die Umsetzung sehr wichtig. „Die Kinder müssen nicht nur schwimmen lernen, sondern auch Fahrradfahren“, sagt er. Dies wird auf dem künftigen Pumptrack unkompliziert möglich sein.
Noch in diesem Jahr soll der Pumptrack fertig werden. Die Anlage soll nachhaltig umgesetzt und harmonisch in das bestehende Parkbild integriert werden, sodass der Park nicht nur optisch, sondern auch funktional weiter aufgewertet wird. Das Projektteam dankt bereits jetzt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, ohne deren Engagement dieses Vorhaben nicht möglich wäre. Der neue Pumptrack verspricht, ein lebendiger Ort für Sport, Freizeit und Gemeinschaft zu werden. Und ein tolles und weiteres Beispiel dafür, was durch gemeinschaftlichen Einsatz vor Ort entstehen kann.
ROB
Spendenübergabe im Park: Das Pumptrack-Projekt wird von vielen Seiten unterstützt. Foto: privat
