Geschäftsstelle des Jobcenters Rhein-Sieg demnächst in Rheinbach
Neues Gebäude ist Anfang 2017 bezugsfertig
Das Meckenheimer Jobcenter ist zu klein geworden
Rheinbach. Das Jobcenter in Meckenheim, eine Geschäftsstelle des Jobcenters Rhein-Sieg, ist in die Jahre gekommen, es bietet zu wenig Platz und die Räumlichkeiten müssten dringend renoviert werden. Daher freuen sich die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Meckenheim, neue Büroräume in der Rheinbacher Geschäftsstelle beziehen zu können. „Insgesamt beschäftigt das Jobcenter Rhein-Sieg 420 Mitarbeiter“, so Ralf Holtkötter, der Geschäftsleiter des Jobcenter Rhein-Sieg, und weiter „der Bedarf an Personal und somit auch an Räumlichkeiten wird weiter steigen, wenn erst alle Flüchtlinge erfasst sein werden.“ Zunächst haben die Mitarbeiter des Jobcenters eine neue Bleibe in Meckenheim gesucht. Leider konnten sie kein Objekt finden, das ihren Ansprüchen entsprach. Dann suchte man in Rheinbach eine neue Bleibe und fand sie auf dem Gelände der ehemaligen Cristallerie Schönberg (auch Scherbendoktor genannt). Heute betreibt diese Firma ein Geschäft auf dem Prümer Wall. Die Kirche hatte das Gelände gekauft, die alten Gebäude abgerissen und war nun sehr froh, einen Nutzer (Mieter) für ein neues Haus gefunden zu haben, der mit den kirchlichen Gegebenheiten in Übereineinstimmung steht. Dazu äußerten sich der neue leitende Pfarrer, Bernhard Dobelke und der stell. Vorsitzende der Kirchengemeinde, Joachim Schneider, wie folgt: „Für uns als Kirchengemeinde ist es ein guter Gedanke – gerade in Zeiten, die wenig Spielraum für sichere Geldanlagen bieten – ein Haus für das Jobcenter zu bauen, in dem langfristig Menschen Ansprechpartner und Hilfe finden, wenn sie auf der Suche nach Arbeit und Unterstützung sind.“ Stefan Knortz, der Architekt des neuen Gebäudes, hob hervor, dass von einer Grundfläche von ca. 1.500 Quadratmeter 650 Qudratmeter bebaut werden. „Für ca. zwei Millionen Euro Investitionsvolumen der Kirchengemeinde werden auf dem Gelände sowohl Einzelbüros, als auch Doppelbüros entstehen. „Das Gebäude ist so konzipiert, dass es auch in mehrere Wohneinheiten umgewandelt werden kann, falls das Jobcenter mal überflüssig werden sollte. Der Energieverbrauch wird im unteren Bereich liegen und die Wärmedämmung liegt 25 Prozent unter den derzeitigen Vorgaben“, so Knortz. Der Bürgermeister freut sich darüber, dass die Mitarbeiter, die eh schon einen schwierigen Job haben, demnächst bessere Arbeitsbedingungen haben werden. Der stell. Vorsitzende der kath. Kirchengemeinde, Joachim Schneider, der Architekt Stefan Knortz, Ralf Holtkötter u.v.m. gehen davon aus, dass das neue Gebäude Anfang 2017 bezugsfertig sein wird.
STS
So soll das neue Gebäude des Jobcenter, Nebenstelle Rheinbach, einmal aussehen. Das Haus befindet sich am „ Römerkanal“ 56.
Vor dem Rohbau des neuen Jobcenters am Römerkanal in Rheinbach trafen sich Vertreter der Rheinbacher Kirchengemeinde, Bauherren und die neuen zukünftigen Nutzer (v.li.: Heinz Weber, Stefan Raetz, Stefan Knortz, Joachim Schneider, Pfarrer Bernhard Dobelke, Ralf Holtkötter und Bruno Weber).Fotos: STEIN
