Bürgermeister Bert Spilles zieht positive Bilanz für 2018
Neues Rathaus bewährt sich in der Praxis
Meckenheim. Eine überaus positive Bilanz für das abgelaufene Jahr zog Bürgermeister Bert Spilles beim Jahresgespräch mit den Medienvertretern.
Gemeinsam mit Pressesprecherin Marion Lübbehüsen betonte der Stadtchef, dass das neue Rathaus nunmehr nach rund elfeinhalb Jahren im laufenden Betrieb sehr gut sowohl von den Besuchern wie auch von den Mitarbeitern angenommen würde. Insbesondere der neue Ratssaal hat sich zu einem hervorragenden Aushängeschild der Apfelstadt gemausert, wie nicht zuletzt anlässlich des Festaktes zum Tage der Deutschen Einheit am 3. Oktober sichtbar wurde.
Aber nicht nur das Innere wurde erneuert, auch konnten zahlreiche Vakanzen im Laufe des vergangenen Jahres neu besetzt werden. Gutes Personal zu finden werde dabei immer schwieriger, wie Bert Spilles betonte, denn die Stadt Meckenheim befindet sich dabei in einem Wettbewerb zu den anderen Kommunen im Rhein-Sieg Kreis sowie der Stadt Bonn. Derzeit hat die Stadt 380 Stellen ausgewiesen, davon sind 20 Stellen vakant.
Auch die Haushaltssicherung erweist sich dabei häufig als Problem , wird doch grundsätzlich verlangt, dass eine offene Stelle zunächst einmal für ein Jahr nicht besetzt wird. Bert Spilles betonte dabei, dass die Stadt grundsätzlich auch in der Anwerbung für Mitarbeiter neue Wege geht und offene Stellen auch über Facebook und andere Medien publiziert. Der Bürgermeister betonte in diesem Zusammenhang, dass er die Verwaltung als Dienstleister in der Stadt sieht. Dabei gebe es sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle noch Luft nach oben. Dies bezog er auch auf die nicht befriedigende Situation der Jungholzhalle. Allerdings verwies Spilles darauf, dass dies alles mit eigenem Personal gehandhabt wird und Meckenheim keine eigene Wirtschaftsföderungsgesellschaft habe wie andere Kommunen. Umso größer die Leistung von Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer, der diese Arbeit gemeinsam mit einer Halbtagskraft durchführt.
Komfortable Situation
Meckenheim ist jedoch derzeit auch was die Anziehungskraft für Unternehmen betrifft in einer recht komfortablen Situation. So gibt es für das neue Gewerbegebiet bereits zahlreiche Anfragen.
Die Anfragen-Steller sind auch bereit, sich auf die Vorlagen der Stadt einzulassen und in Kooperation mit der Alanus-Hochschule hier eine nachhaltige und ökologische Bebauung vorzunehmen. Insbesondere viele Unternehmen, die in Bonn keinen Platz mehr haben, fragen verstärkt nach einer Möglichkeit nach, sich in Meckenheim niederzulassen. Aber nicht nur für Gewerbetreibende ist Meckenheim ein attraktives Pflaster, auch als Wohnort ist die Stadt derzeit stark nachgefragt. Bert Spilles stellt erfreut fest, dass viele junge Menschen, die zum Studium und der Berufsausbildung die Stadt verlassen haben, zurückkommen, sobald sie Familie haben.
Der Bedarf aus der eigenen Bevölkerung nach zusätzlichem Wohnraum ist sehr hoch, dies wird auch in der aktuellen Diskussion um die Erschließung zusätzlichen Wohnraums unter anderem im Merler Keil drei deutlich. In diesem Zusammenhang betonte Bert Spilles das es der Stadt auch wichtig sei, Wohnraum für einkommensschwache Teile der Bevölkerung vorzuhalten. So hat die Meckenheimer Wohnungsbaugesellschaft (MEWOGE) derzeit 114 Wohnungen im Bestand und wenn die Gremien zustimmen, soll dies durch eine Neubaumaßnahme kurzfristig auch noch aufgestockt werden. Unabhängig davon versucht die Stadt permanent, Investoren zu finden, welche bezahlbaren Wohnraum schaffen. Bert Spilles verspricht sich einiges von dem neuen Blockkonzept, wo unter anderem auch eine Ersatzbebauung auf dem Gelände des Alten Rathauses angedacht ist.
Lob für Kinder- und Jugendarbeit
Voll des Lobes ist der Stadtchef für die gute Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt, die Zahl der Kinder in den Kindertagesstätten steigt ständig. Spilles zeigte sich überaus zufrieden darüber, dass mit der Sanierung der Katholischen Grundschule in Merl im Laufe des Jahres begonnen wurde. Ebenfalls zufrieden zeigte er sich darüber, dass jede Grundschule inzwischen als Offene Ganztagsschule geführt wird, womit man einem Wunsch der Eltern nachkomme.
Dabei ist dem Bürgermeister wichtig, dass die Kinder auch nach pädagogischen Leitlinien betreut werden und nicht einfach nur verwahrt werden. Weiter im Fokus steht der Campus, der renovierungsbedürftig ist. Derzeit steht man in intensiven Gesprächen, um unabhängig von großen Lösungen hier vor allem den Bereich Digitalisierung zu stärken. Bert Spilles betonte, dass hier eine Zwischenlösung gefunden werden müsse und zeigte sich zuversichtlich, dass dies schnell gehen werde, zumal ab dem 1. Januar 2019 auch die Stelle des IT-Leiters in der Stadtverwaltung neu besetzt ist. Somit ist auch im Rathaus, als Schulträger, die notwendige Fachkompetenz wieder vorhanden.
Persönlicher Rückblick
Sehr persönlich blickt Bert Spilles auf das laufende Jahr ebenfalls zurück, so ist er zum einen zehn Jahre im Amt, konnte aber auch seinen 60. Geburtstag feiern.
Für ihn das bewegendste Ereignis war jedoch der Besuch in der französischen Partnerstadt Le Mee, wo er anlässlich des 100-jährigen Endes des 1. Weltkrieges eine Rede halten durfte. Begleitet wurde der Stadtchef hier von der Prinzengarde sowie Schülern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.
Für 2019 steht dann auch aus aktuellem Anlass die Überarbeitung der Verordnung zu verkaufsoffenen Sonntagen im Mittelpunkt, damit rechtliche Auseinandersetzungen, welche aktuell in dem gerichtlichen Verbot der Sonntagsöffnung von Geschäften auf dem „Zintemaat“ gipfelten, der Vergangenheit angehören.
Zum Schluss freut sich Bert Spilles auch auf den erfolgreichen Umbau und die Sanierung der Katholischen Grundschule in Merl und deren Wiedereröffnung
. STF
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