Allgemeine Berichte | 01.04.2026, 10:15 Uhr

Sorge in Linz: Wird das Rheinwasser wegen der Aktion zu kalt?

Wärmerückgewinnung: Rheinwasser wärmt künftig Neuwieder Haushalte

Über komplizierte technische Anlagen wird dem Rhein die Wärme entzogen. Foto: privat
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Neuwied. Die Stadt Neuwied treibt ihre ambitionierten Ziele zur Klimaneutralität weiter voran und kündigt ein innovatives Pilotprojekt zur nachhaltigen Energiegewinnung an. Als erste Modellstadt in Deutschland soll ab 1. April die im Wasser des Rhein gespeicherte Wärme nutzbar gemacht werden.

Im Rahmen eines zunächst angelegten Pilotprojekts wird geprüft, inwiefern sich durch moderne Wärmerückgewinnungstechnologien Energie aus dem Rheinwasser extrahieren lässt, um Gebäude effizient zu beheizen. Langfristiges Ziel der Stadt ist es, perspektivisch alle Haushalte in Neuwied klimaneutral und – perspektivisch – kostenfrei mit Heizenergie zu versorgen.

„Der Rhein ist nicht nur prägend für unsere Region, sondern birgt auch bislang ungenutzte energetische Potenziale“, erklärt die Stadtverwaltung. „Mit diesem Projekt betreten wir bewusst Neuland und setzen ein Zeichen für innovative kommunale Klimapolitik.“

Eine erste Vor-Ort-Begehung mit Fachplanern, wissenschaftlichen Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung fand bereits entlang des Rheinufers statt. Dabei sollten mögliche technische Umsetzungsvarianten sowie infrastrukturelle Voraussetzungen näher untersucht werden.

Im Zuge der Planungen wurden bereits erste Abstimmungen mit der benachbarten Linz am Rhein aufgenommen. Dort gibt es vereinzelte Hinweise, dass durch die großflächige Nutzung der Rheinwärme künftig geringfügige Temperaturveränderungen im Flusslauf nicht ausgeschlossen werden können. Seitens der Stadt Linz wird in diesem Zusammenhang augenzwinkernd darauf verwiesen, dass man „einer möglichen Abkühlung des Rheinwassers mit Gelassenheit, aber auch mit einer gewissen Vorsicht“ begegne.

Die Stadt Neuwied betont, dass sich das Vorhaben aktuell in einer frühen Prüfphase befindet und sämtliche Aussagen unter dem Vorbehalt technischer, ökologischer und wirtschaftlicher Machbarkeit stehen.

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Aprilscherz.

Über komplizierte technische Anlagen wird dem Rhein die Wärme entzogen. Foto: privat

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