Allgemeine Berichte | 26.09.2025

Starkes Signal: Stadtrat beschließt Fortführung des Quartiersmanagements

Neuwied stärkt Nachbarschaften

Neuwied. Der Neuwieder Stadtrat hat mit großer Mehrheit beschlossen, die Quartiersmanagements im Raiffeisenring und in der südöstlichen Innenstadt fortzuführen. Damit ist klar: Die erfolgreiche Arbeit in beiden Stadtteilen wird auch über das Auslaufen der bisherigen Förderprogramme hinaus weitergehen.

„Das ist ein starkes Signal für unsere Quartiere“, betont Bürgermeister Peter Jung und unterstreicht: „Quartiersarbeit ist mehr als Verwaltung – sie bedeutet Zuhören, Zusammenhalt und Unterstützung. Familien finden Begleitung, Nachbarschaften gestalten gemeinsam Projekte, Räume wie der Stadtteiltreff schaffen Begegnung. So erleben alle Menschen, ob jung oder alt, unterschiedlicher Herkunft und Religion: Ihr Quartier ist mehr als ein Wohnort – es ist ein Zuhause.“

Besonders bewegt zeigte sich Jung über die starke Resonanz aus den Quartieren: Zahlreiche ehrenamtlich Engagierte aus beiden Stadtteilen hatten die Sitzung besucht und damit eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ihnen die Fortführung ist. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit Herzblut, Ideen und Engagement dafür sorgen, dass Neuwied stark bleibt – im Großen wie im Kleinen“, so Jung.

Die Fortführung war notwendig geworden, weil die bisherigen Förderprogramme auslaufen: Künftig beteiligt sich die Stadt Neuwied mit eigenen Mitteln an der Finanzierung, um die bewährten Strukturen zu sichern. Für den Raiffeisenring werden im Jahr 2026 rund 80.000 Euro bereitgestellt, für die südöstliche Innenstadt 13.000 Euro für die zweite Jahreshälfte. Damit sichert die Stadt die Arbeit, die von vielen Menschen als unverzichtbar erlebt wird.

Parallel plant die Verwaltung eine Neuausrichtung der Quartiersarbeit ab 2027. Ziel ist es, die beiden Quartiere gemeinsam in den Blick zu nehmen, Synergien zu nutzen und eine langfristige Finanzierungs- und Strukturgrundlage zu schaffen. Dabei sollen die Besonderheiten der Stadtteile ebenso berücksichtigt werden wie die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – vom demografischen Wandel über Inklusion und Klimaschutz bis hin zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

„Wir gehen diesen Weg gemeinsam weiter – mit Herz, Mut und der festen Überzeugung, unsere Quartiere stark zu machen“, erklärte Bürgermeister Peter Jung.

Pressemitteilung Stadt Neuwied

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