Allgemeine Berichte | 14.02.2025

Neuwieder Hebebühnen helfen beim Kampf gegen Krebs

Maayke (2.v.l.) und Hans-Dieter Bleser (2.v.r.) mit den Chefs von Magni bei der Auslieferung der neuen Hebebühne und Überreichung des Schecks an die Deutsche Krebshilfe.  Foto: Maayke Bleser

Neuwied. Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an einer Krebserkrankung. Die Deutsche Krebshilfe bekämpft seit ihrer Gründung vor 50 Jahren mit Information, Vorsorge, Früherkennung, Therapie und Forschung diese Krankheit. Die Stiftung finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Gelder aus der pharmazeutischen Industrie werden nicht angenommen. In Neuwied macht sich seit 2019 aus persönlicher Betroffenheit die Unternehmerin Maayke Bleser für die Unterstützung der Krebshilfe stark. Dabei geht sie unkonventionelle Wege. Pinkfarbene Hebebühnen sind ein weithin sichtbares, leuchtendes Signal dafür.

„Mein Mann und ich wollten ein Zeichen dafür setzen, dass man sich mit einer Krebserkrankung nicht verstecken muss. So entstand die Idee, einzelne Hersteller unserer Arbeitsbühnen um eine pinkfarbene Sonderlackierung und gleichzeitig eine Spende für die Krebshilfe zu bitten“, erläutert Maayke Bleser die Aktion. Pro Miettag seiner pinken Arbeitsgeräte spenden Maayke und Hans-Dieter Bleser zusätzlich jeweils fünf Euro an die Krebshilfe. Innerhalb von jetzt fünf Jahren ist damit eine Spendensumme von 20.000 Euro zusammengekommen.

Vier pinke Hebebühnen stehen aktuell in dem Mietfuhrpark zur Verfügung, zwei kommen noch. Die jüngste Errungenschaft überragt alles bisher Dagewesene: ein 39 Meter hoher Teleskopstapler mit rotierendem Oberwagen, bei dessen Auslieferung der Hersteller der Krebshilfe 7.500 Euro gespendet hat. So bleibt der Spendenfluss und die Aufmerksamkeit auf das Thema Krebs überall dort erhalten, wo die karitativen Gerätschaften des Neuwieder Unternehmens eingesetzt werden.

Maayke (2.v.l.) und Hans-Dieter Bleser (2.v.r.) mit den Chefs von Magni bei der Auslieferung der neuen Hebebühne und Überreichung des Schecks an die Deutsche Krebshilfe. Foto: Maayke Bleser

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