Allgemeine Berichte | 06.07.2018

Stand und Perspektiven der Selbsthilfeförderung in Neuwied

Neuwieder Selbsthilfe blickt in die Zukunft

(V.l.) Nekis-Mitarbeiter Jens Arbeiter, Landrat Achim Hallerbach, Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler und Caritasdirektor Eberhard Köhler.

Neuwied. Nach einem erfolgreichen 1. Strategieworkshop, wo fachbezogene Themen aus der Selbsthilfe erfolgreich in gemeinsamer Projektarbeit umgesetzt wurden, stellte Herr Arbeiter Ergebnisse aus dem Jahresbericht 2017 von entstanden Projekten des 2. Strategieworkshops dem Landrat Achim Hallerbach und der Nekisrunde vor.

Auf Initiative der Kreisverwaltung Neuwied in Kooperation mit dem Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. wurden Vertreterinnen und Vertreter der Neuwieder Selbsthilfe im Herbst 2017 zum 2. Zukunftsworkshop Selbsthilfe Neuwied eingeladen. Nach Einschätzung des Landrats Herrn Achim Hallerbach, des Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler sowie der Dienststellenleitung des Caritasverbandes Claudia Pauly stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie die Arbeit weiter intensiviert und verbessert und die Vernetzung zwischen allen Beteiligten gefördert werden kann. Es wurden fachbezogene Themen behandelt, die für die zukünftige Arbeit der Akteure in der Selbsthilfeunterstützung immer mehr an Gewicht gewinnen werden, z.B. Zusammenarbeit über gemeinsame Projekte, Veranstaltungen, Vorträge und Ausbau der Netzwerkarbeit, Wahrnehmung der Selbsthilfe von außen und Abbau von Vorbehalten, Einsatz von neuen Medien und Unterstützungsangebote für junge Selbsthilfe und seltene Erkrankungen.

Wichtige Themen waren weiterhin die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Selbsthilfeunterstützung in den Sozialräumen und Handlungsbedarfe durch Zunahme von psychischen Erkrankungen. Alle Teilnehmer des Strategie-Workshops waren sich einig, dass hier die Selbsthilfe eine wichtige Säule in der „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Betroffene neben dem Gesundheitssystem darstellt. Für die Teilnehmer war es eine sehr gelungene Veranstaltung, in der alle Beiträge ergebnisorientiert zusammengefasst wurden.

Erste Beiträge aus der Arbeitsgruppe wurden bereits durch die Angehörigengruppe psychisch Kranker, die Selbsthilfegruppe „Sonnenschein für Alleinlebende“ und die Selbsthilfegruppe „Aufwind“ in die Praxis umgesetzt. Hier ein Dokumentarfilm zum Thema Ängste und Depressionen mit anschließender Diskussion im Mehrgenerationenhaus Neuwied.

Im Januar 2018 fand weiterhin der 3. Selbsthilfenachmittag im Marienhausklinikum St. Antonius in Waldbreitbach statt. Im Mittelpunkt standen hierbei gesundheitsbezogene Fachvorträge, Vorstellungen von Selbsthilfegruppen und Informationen durch Infostände aus der Selbsthilfe.

Unterstützt wird hierbei die Arbeit der Nekis durch eine Reihe von Kooperationspartnern. Hierzu zählen der Landkreis Neuwied, das Marienhausklinikum St. Antonius Waldbreitbach und Selbsthilfegruppierungen in Stadt und Kreis Neuwied e.V. sowie der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. Geschäftsstelle Neuwied als Rechtsträger.

Wer sich über Selbsthilfegruppen informieren möchte, ist herzlich zum Neuwieder Selbsthilfegruppentag am Samstag, 15. September, ab 10 Uhr im Foyer des St. Elisabeth-Krankenhauses eingeladen. Infos über den SHG-Tag sind auch auf der Caritas Homepage unter www-caritas-neuwied.de zu finden oder bei NEKIS, Jens Arbeiter unter Tel. 02631 / 803 797 oder per mail nekis.caritas@kreis-neuwied zu erhalten.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

(V.l.) Nekis-Mitarbeiter Jens Arbeiter, Landrat Achim Hallerbach, Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler und Caritasdirektor Eberhard Köhler.

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