Kanu-Bundestrainer Ralf Straub im Neuwieder Rathaus geehrt
Neuwieder coacht Damenteam zu zwei Olympia-Medaillen
Neuwied. Weniger als drei Wimpernschläge fehlten dem Kajak-Vierer der Damen beim olympischen Finale zum ganz großen Triumph. Um 0,42 Sekunden mussten sich die DKV-Damen am Ende den starken Neuseeländerinnen geschlagen geben. Nicht selbst mit im Boot, aber trotzdem hautnah dabei – ein Neuwieder. Ralf Straub machte seine ersten Paddelschläge beim Neuwieder Wassersportverein (NWV), wo auch seine erfolgreiche Trainerkarriere begann. Die führte ihn zum Bundesstützpunkt nach Karlsruhe und als Bundestrainer in diesem Sommer nach Paris, wo seine Athletinnen zwei olympische Medaillen errangen. Bei seiner Rückkehr in die Heimat wurde ihm im gut gefüllten Raiffeisenzimmer des Neuwieder Rathauses ein gebührender Empfang bereitet. Vor dem versammelten Neuwieder Stadtvorstand, Weggefährten vom NWV, Familienmitgliedern und Pressevertretern trug sich der 51-Jährige ins Goldene Buch der Stadt ein. Mit dabei: Olympionikin Sarah Brüßler und echtes olympisches Edelmetall.
„Wir sind stolz auf Sie und darauf, dass wir Ihnen einen Platz in unserem Goldenen Buch widmen können“, freute sich Oberbürgermeister Jan Einig über den besonderen Besuch eines „echten Neuwieder Originals“. Geboren und aufgewachsen in der Deichstadt besuchte Straub erst die Sonnenland- und im Anschluss die Heinrich-Heine-Schule, bevor er eine Lehre zum Industriemechaniker bei Rasselstein in Niederbieber absolvierte. Im Gespräch mit Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordnetem Ralf Seemann berichteten Straub und Brüßler von ihren Erlebnissen in Paris inklusive Zusammentreffen mit Olaf Scholz beim „Medal Walk“ im Deutschen Haus und dem Trainingsalltag im Kanu-Profisport. So führte Straub aus, dass zum Job eines Bundestrainers nicht nur die sportliche Arbeit mit den Athletinnen gehört, sondern es auch schon mal in seinen Aufgabenbereich fällt, das Material ins Trainingslager nach Portugal zu fahren – denn ein 11 Meter langes Boot passt in kein Flugzeug.
Für Straub waren die Spiele in Paris zwar die erste Olympiateilnahme als deutscher Bundestrainer, aber nicht seine erste Olympia-Erfahrung überhaupt: Schon in Tokio war der Neuwieder mit dabei – als Trainer des Flüchtlingsteams. Die Erfahrungen, die er bei den ganz von der Coronapandemie überschatteten Sommerspielen in der japanischen Hauptstadt gemacht hat, haben ihn die Pariser Spiele erst so richtig schätzen und genießen lassen. Insbesondere der Aufenthalt im olympischen Dorf war für Straub „echt Wahnsinn“. Beim angeregten Austausch über die Aussichten für eine deutsche Olympia-Ausrichtung waren sich alle schnell einig: Auch wenn die Spiele (höchstwahrscheinlich) nicht nach Neuwied kommen werden, wäre eine Olympiade im eigenen Land eine tolle Sache.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Neuwied
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