Die blau-roten Funken auf Tour in Regensburg
Nicht auf die lange Bank geschoben
Bad Breisig.Nach einer langen Zugfahrt marschierten sie strammen Schrittes über die „steinerne Brücke“, um im dortigen Biergarten das historische Erbe direkt auf Herz, Nieren und Leber zu prüfen. Das Ergebnis: Lecker – aber leider kein Kölsch. Gestärkt und mit dem ersten Wahrzeichen vertraut, ging es zur Stadtführung „Regensburger Brauhausgeschichten“. Besonders beeindruckend war die Geschichte der „unsichtbaren Wand“, der immer wieder junge Touristen zum Opfer fallen. So auch ein Offizier aus der Quellenstadt. Über das Leben der Stadt nun bestens informiert, erkundeten die Funken die wunderschöne Altstadt nun auf eigene Faust. Die Enttäuschung über den ersten Hopfen legte sich schnell, als die Funken in die Kneipe „Gaffel“ einfielen. Für gutes Bier war nun gesorgt, doch Heimweh machte sich breit, denn es fehlten die heimatlichen Klänge. -Kultur bekommen und Kultur geben-, dachten sie sich und kurzerhand wurde mit Bluetooth Box und Stimme selbst musiziert.
Es sind nicht mehr alle Funken die Jüngsten. So ist es kaum verwunderlich, dass der Generalfeldmarschall Philipp Klee die Älteren schon etwas früher ins Bett führte. Die Reiseleiterin Kristina Klee übernahm den Rest der jungen Wilden und führte sie weiter ins Regensburger Nachtleben. Bis zum Schluss mit dabei: Laura Herter, die amtierende Bad Breisiger Brunnenkönigin und stolze Anwärterin bei den blau-roten Funken. Sie führte die Funkenmeute am nächsten Tag, mit einer Ersatzkrone aus dem ortsansässigen Spielwarengeschäft bewaffnet, weiter durch die Altstadt. Bei den Regensburgern jetzt schon, mehr oder weniger liebevoll, als die „Faschings Reisegruppe“ bekannt, besuchten sie nach einer ausgiebigen Stadtrundfahrt die bekannte „Wurstküche“, nahe der steinernen Brücke. Die dortige Bedienung konnte nicht durch Freundlichkeit glänzen, aber nach einem kalten Kneitinger Bier, konnte ihr niemand mehr ihre Laune verübeln. Ein paar Altstadtgassen, mehre Biergärten und einer Nacht später, mussten die Funken sich schon wieder auf die Heimfahrt begeben. Von der sehr schönen Funkentour bleibt die Erkenntnis, dass die Regensburger Altstadt wirklich sehr sehenswert ist und dass die schönsten Regensburgerinnen aus Thüringen kommen.
