Allgemeine Berichte | 15.07.2019

Gräber der Franziskanerinnen auf dem Friedhof Oberwinter

Nicht vergessen

Gedenkstätte für die Ordensschwestern errichtet

Auf dem Friedhof Oberwinter erinnert eine Gedenkstätte an die Franziskanerinnen.Foto: privat

Oberwinter. Bürger aus Oberwinter regten im Jahr 2009 an, die einst so engagierten Ordensschwestern der Franziskanerinnen aus Oberwinter zu würdigen, etwa durch einen Gedenkstein Ausgangspunkt war, dass der Nutzungsvertrag mehrerer Gräber der Franziskanerinnen von der Barmherzigkeit mit Sitz in Luxemburg bis auf eine Grabstätte abgelaufen war und diese zum Abräumen freigegeben wurden. Die noch verbliebene Grabstätte wurde nach 30-jähriger Ruhezeit im Frühjahr 2019 beendet, von den Ordensschwestern nicht mehr verlängert und somit abgeräumt. Die Zeit zum Handeln war nun da, um ein Andenken an die Ordensschwestern für ihre segensreiche Tätigkeit in Oberwinter sicherzustellen. Von der Friedhofsverwaltung der Stadt Remagen wurde eine freie Stelle neben der Priestergedenkstätte angeboten.

Der Ortsbeirat und das katholische Pfarramt von Oberwinter wurden über das Vorhaben informiert, und so konnte eine ortsansässige Steinmetzfirma mit dem Abräumen der letzten Grabstätte beginnen. Der vorhandene Grabstein und die Grabplatte wurden für die Gedenkstätte übernommen und von der oben genannten Firma entsprechend umgearbeitet und errichtet.

Seit 1922 sozial und karitativ engagiert

Die Franziskanerinnen haben sich seit 1922 bis in die 90er Jahre in Oberwinter sozial und karitativ engagiert.

Sie betreuten ein Altersheim, den katholischen Kindergarten, eine Nähschule, die katholische Bücherei, zeitweise auch eine ambulante Krankenpflege und waren als Seelsorgerinnen tätig. Schon vor Jahren wurde in Oberwinter der Wunsch geäußert, den Ordensschwestern für ihr ehrenamtliches Wirken eine Gedenkstätte zu errichten. Dieser Wunsch ist nun erfüllt, eine würdige Erinnerung bleibt bestehen.

Auf dem Friedhof Oberwinter erinnert eine Gedenkstätte an die Franziskanerinnen.Foto: privat

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