Waldbrandübung der Feuerwehr Bad Neuenahr
Nichts dem Zufall überlassen
Bad Neuenahr. Aufgrund der trockenen Sommer der vergangenen Jahre und der anhaltenden Dürre momentan übte am vergangenen Sonntag die Feuerwehr Bad Neuenahr an der Burgunderfestwiese.
„Wir haben uns auf alle Eventualitäten gut vorbereitet. In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir sukzessive unsere Gerätschaften aufgestockt“, so Löschzugführer Richard Lindner.
Das Einsatzkonzept des Landkreises Ahrweiler sieht auch den Löschzug Bad Neuenahr als wichtige Einheit vor. Die Rahmenbedingungen waren sehr realistisch, die Temperaturen ebenfalls. Auf halber Höhe zur Burgunderfestwiese wurden die beiden vorhandenen Löschwasserbehälter mit je 5.000 Lieter Fassungsvermögen aufgebaut. Diese wurden von einem Tanklöschfahrzeug gespeist. Von dort über eine Schlauchleitung auf die Wiese befördert. Dort angekommen wurde mit den sehr handelichen D-Hochstrahlrohren „gelöscht“.
Bei dieser Gelegenheit wurden auch die neuen Löschrucksäcke und das C-Hydroschild getestet. Diese Wasserwand kann stufenlos zwischen 0 bis 1.000 Liter Abgabe pro Minute angesteuert werden.
„Wir wollen nichts dem Zufall überlassen, bei der derzeitigen Extremwetterlage kann bereits der kleinste Funke große Wirkung zeigen und einen Brand verursachen!“, so Lindner weiter.
Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden im Übrigen mit dem Tanklöschfahrzeug 24/50 der Kollegen aus Ahrweiler.
Pressemitteilung
Feuerwehr Bad Neuenahr
