St. Sebastianus Schützenbruderschaft Niederbachem
Niederbachemer Schützen arbeiten an ihrer Zukunft
Niederbachem. Mit der ordentlichen Jahreshauptversammlung und dem traditionellen Patronatsfest starteten die Niederbachemer St. Sebastianus Schützen in das Jahr 2019. Neben dem Blick auf das vergangene Jahr und der Ehrung von langjährigen Mitgliedern lag der Fokus vor allem auf der Zukunftsfähigkeit von Verein und Schießanlagen. Anlässlich des Patronatsfestes, welches immer in unmittelbarer Nähe zum Sebastianustag - der heilige Sebastian ist Namensgeber der Bruderschaft - stattfindet, nahm der seit einem Jahr amtierende Brudermeister Wilhelm Langen Ehrungen langjährig aktiver Mitglieder vor. Sowohl Detlev Schmitt als auch Dieter Bachem sind mittlerweile seit einem halben Jahrhundert in Niederbachem Teil des Schützenlebens und erhielten hierfür die Ehrennadeln des Rheinischen Schützenbundes und des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Für jeweils 40 Jahre Mitgliedschaft durften auch Wolfgang Bracht und Michael Warning entsprechende Auszeichnungen in Empfang werden. Hans Jansen erhielt das Diamantschliff-Abzeichen St. Sebastianus für seine tatkräftige Mitarbeit rund um den Verein. Nach den Ehrungen wurden die anwesenden Mitglieder bestens unterhalten, die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und die Tanzgarde Schiff Ahoi aus Vernich sorgten mit ihren karnevalistischen Darbietungen für hervorragende Stimmung im großen Saal des Hotels Dahl. Bereits zwei Tage vorher stellten die Schützen auch im sportlichen Bereich die Weichen für die Zukunft. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung erteilten die anwesenden Mitglieder dem Vereinsvorstand den Auftrag, den Umbaus des 50-Meter-Standes mit einer Elektronischen Trefferaufnahme zu prüfen und unter Berücksichtigung der finanziellen Machbarkeit umzusetzen. Nach den Schießanlagen in Meckenheim, Gymnich und Aegidienberg wäre Niederbachem damit der vierte Schießsportverein, der über eine solche moderne Anlage verfügt. Die Vorteile einer elektronischen Anlage fasst Brudermeister Wilhelm Langen wie folgt zusammen: „Zunächst benötigt man keine Papierscheiben mehr und durch den dann entfallenden Scheibenwechsel wird das Schießen deutlich komfortabler.“ Da die bestehenden Seilzuganlagen außerdem immer wieder technische Probleme bereiten, sei es schließlich an der Zeit, den Schritt in die Neuzeit des Schießsports zu gehen. „Wir hoffen, dass die neue Anlage bereits im Herbst in Betrieb gehen kann“ umreißt Langen den Zeitplan. Weitere Informationen zum Verein auf www.schuetzen-niederbachem.de und auf www.facebook.com/StSebNiederbachem.
