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Veranstaltungsbranche ruft um Hilfe

„Night of Light“

„Night of Light“

Das Team der Bestmann Messebau International GmbH war Teil der Aktion „Night of Light“ und sendet einen flammenden Appell an die Öffentlichkeit und die Politik.Foto: privat

30.06.2020 - 12:05

Remagen. Mit der bundesweiten Aktion „Night of Light“ warf die Veranstaltungsbranche in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2020 ein Schlaglicht auf ihre finanzielle Notlage durch die Coronakrise. Im ganzen Land leuchteten 8.600 Gebäude rot. Auch in Remagen beteiligten sich betroffene Unternehmen an der Aktion. In der Lilienthalstraße tauchte die Crew der Bestmann Messebau International GmbH das Firmengebäude des Familienbetriebs in gleißend rotes Licht. „Rot, deswegen, weil die Alarmstufe rot erreicht ist“, so Geschäftsführer Kay Bestmann. Zudem steht Rot für die Leidenschaft, mit der die Akteure der Veranstaltungswirtschaft ihren Beruf ausüben.

Die Veranstaltungswirtschaft war der erste Wirtschaftszweig, der von der COVID-19-Krise getroffen wurde. Faktisch alle Unternehmen aus den Bereichen Messebau, Veranstaltungstechnik, Eventagentur, Catering, Bühnenbau, Eventlocation, Kongresscenter, Tagungshotel, Konzertveranstalter, Künstler und Einzelunternehmer haben durch die Veranstaltungsverbote innerhalb weniger Werktage ihre gesamten Auftragsbestände verloren. Sie gerieten als erste in die Krise und kommen als letzte wieder heraus.

Bis zum Lockdown plante und realisierte Bestmann Messebau International aus Remagen mit dem Team aus 23 Mitarbeitern durchschnittlich mehr als 100 Messe-, Ausstellungs- und Kongressprojekte im Jahr – 34 Prozent davon im Ausland. Seit dem 10.03.2020 sind es null. „In diesem Jahr hätten wir eigentlich ein großes Jubiläum zu feiern, das Unternehmen wird 50 Jahre alt. Doch nach feiern ist uns aktuell nicht zumute“, so Kay Bestmann.

Mit der Aktion „Night of Light“ möchten die Betroffenen die Öffentlichkeit aufmerksam machen und verdeutlichen, dass die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen nicht ausreichen. Die Organisatoren möchten zum Dialog mit der Politik aufrufen, um Lösungen und Wege aus der dramatischen Lage zu entwickeln.

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Alina Manz:
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Versteht man das unter Mäßigung politscher Aussage? Hier fallen Worte wie: politische Marionette, Neofaschisten im Werden, Demokratiefeinde, oberster Puppenspieler. Dieser Leserbrief ist eine einzige, widerwärtige Schmähung aller politischen Mitbewerber. Die Vorgänge sind schlimm, wenn sie dann wahr sind, rechtfertigen aber nicht diese Art der Darstellung. Im Übrigen, wenn Politik ein schmutziges Geschäft ist und das zeigen die letzten Personenwahlen in Brüssel überdeutlich die von ganz anderer Tragweite sind, dann wollen wir doch nicht so tun als sei dies neu. Die Aufregung der Bürger in den letzten Jahren hat leider nicht dazu geführt die politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund zu läutern, im Gegenteil, die angewandten Strategien werden, nachgeschärft, verfeinert und damit weiter angewandt.
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