Nikolai Studenikin musiziert für Kinder aus der Ukraine
Koblenz. In der Koblenzer Citykirche begrüßte die Schirmherrin der Veranstaltung, Kulturdezernentin Frau Dr. Theis-Scholz viele Gäste, die der Einladung des Vereins Friedenskinder gefolgt waren. Zu Beginn des zweiten Konzertes richtete Frau Dr. Köbberling, Schirmherrin bei Friedenskinder e.V., ein Grußwort an die Zuhörer. Der junge Gitarrist Nikolai Studenikin freut sich sehr, dass er mit seiner Kunst auch in unserer Stadt etwas für Kinder tun konnte, die ihre Heimat verlassen mussten und nun hier - wahrscheinlich für längere Zeit - leben werden. Deshalb erklärte er sich bereit, das Konzert zweimal zu spielen und sagt: „Jetzt bin ich doch froh, dass ich Musiker geworden bin und dass meine Gitarre vielleicht mehr bewirken kann als ein Maschinengewehr.“ Mit dem Anschlagen der Friedensglocke, die derzeit in der Citykirche zu Gast ist, wurde zu einer Schweigeminute eingeladen. Besinnliche Worte und persönliche Gedanken zu einem friedvollen Miteinander umrahmten in kurzen Redebeiträgen das vielfältige Programm des Künstlers. Nikolai Studenikin interpretierte u.a. Werke von J.S.Bach, Leo Brouwer und spanischen Komponisten. Besonders beeindruckend ein Stück von Manuel de Falla, in dem das Thema „Abschied“ verarbeitet wird. Ein sehr aufmerksames Publikum lauschte den virtuosen Gitarrenklängen und dankte dem Solisten für die wunderbare Musik mit langanhaltendem Applaus. Mit dem Erlös des Konzertes von 1.370 Euro und weiteren zweckgebundenen Spenden möchte der Verein Friedenskinder e.V. dazu beitragen, den ukrainischen Kindern und Jugendlichen das Ankommen in Koblenz etwas zu erleichtern. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Frau Kilian vom Team der Citykirche, Nikolai Studenikin und allen Mitwirkenden war es möglich, an einem wunderbaren Konzerterlebnis mit einer deutlichen Friedensbotschaft in Koblenz teilzunehmen.
