Bonifatiuswerk unterstützt „Tat.Ort.Nikolaus“ –
Nikolausfahrt für Flutopfer im Ahrtal
Am 9. Dezember mit dem Nikolaus im Gespräch in Altenahr
Altenahr. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt im Bistum Trier insgesamt sieben Initiativen im Rahmen seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Diese Aktion erstreckt sich bundesweit auf insgesamt 76 Nikolaus-“Tat.Orte“ und findet im Zeitraum vom 27. November bis zum 10. Dezember statt.
In der Pfarrei Altenahr ist für den 9. Dezember ein Ausflug mit dem Nikolaus geplant, der den von der Flut betroffenen Familien zugutekommt. Eine weitere beispielhafte Aktion wird von der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung der Pfarrei St. Matthias in Neuwied durchgeführt. Hier besucht der Nikolaus die Polizistinnen und Polizisten, um sich für ihre Arbeit zu bedanken.
Die Mitglieder der Jungen Kirche und der Kolpingfamilie in Bad Kreuznach ermöglichen es, dass der Nikolaus am 5. und 6. Dezember zu den Menschen nach Hause kommt und für persönliche Besuche gebucht werden kann. In der Pfarrkirche St. Martinus in Hermeskeil werden zwischen dem Martins- und Nikolaustag gut erhaltene Kleidung, Spielwaren und vieles mehr verschenkt, um Erwachsene und Kinder dazu einzuladen, die Heiligen Nikolaus und Martin als Vorbilder der Nächstenliebe, des Teilens und des Verschenkens zu erleben.
Weitere interessante Aktionen werden vom Schülerzentrum Trier, von der Pfarreiengemeinschaft St. Ludwig in Saarlouis und von der Kirche der Jugend „eli.ja“ in Saarbrücken organisiert.
Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, betont, dass das Engagement dieser Gruppen Mut macht und zeigt, dass der Bischof von Myra, der Heilige Nikolaus, auch heute noch eine wichtige Botschaft zu verkünden hat. Sein selbstloses Handeln aus christlichem Glauben kann als Aufruf zum Handeln für uns gelten.
Für jeden „Tat.Ort“ hat das Bonifatiuswerk Schokoladen-Nikoläuse für karitative und diakonische Projekte zur Verfügung gestellt und es konnte auch ein Sachkostenzuschuss beantragt werden. In den letzten drei Jahren sind so fast 200 Orte der guten Taten entstanden.
Die „Tat.Ort.Nikolaus“-Aktion ist Teil der bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk vor über zwanzig Jahren ins Leben gerufen hat, um dem heiligen Nikolaus und seinen Werten wie Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft wieder mehr gesellschaftliche Anerkennung zu verschaffen. Der Heilige Nikolaus bleibt auch heute ein wertvolles Vorbild und erhält Unterstützung von Prominenten wie Sängerin Maite Kelly und Udo Lindenberg, der speziell für diese Aktion einen Nikolaus gezeichnet hat. BA
