Allgemeine Berichte | 13.11.2024

Kleinkunstbühne Neuwied präsentierte zwei TOP-Kabarettisten

Normal war das nicht!

Martin Zingsheim.  Foto: R. Rau

Neuwied. Reiner Kröhnert und Martin Zingsheim sind zwei Namen, bei denen Kabarett-Freunde glänzende Augen bekommen. Beide gelten in der Branche als absolute Top-Leute, die allerdings in ihrer Präsentation nicht unterschiedlicher sein könnten. Und so hatte die Kleinkunstbühne Neuwied gleich beide ins Junge Schlosstheater eingeladen.

Wortakrobat Reiner Kröhnert stellte als „alter Hase“ schon sein 14. Programm vor. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, provoziert und überzeichnet gerne einmal, bleibt dabei aber immer pointiert und niemals persönlich abwertend. Dem Zuschauer bleibt aber schon mal das Lachen buchstäblich im Halse stecken. Sein Reservoir als Parodist ist dabei unerschöpflich. Köstlich, wie er Boris Becker und Daniela Katzenberger einsetzt, um uns die Welt zu erklären. Aber auch Politgrößen wie Harbeck, Merkel, Scholz und natürlich auch Donald Trump werden satirisch durch den Kakao gezogen. Politisches Kabarett der Extraklasse!

Martin Zingsheim, der am am nächsten Tag sein Programm „Normal ist das nicht!“ präsentierte, ist dagegen ein junger Mann der als 4-facher Familienvater einen anderen Blick auf das Land und die Menschen hat. Ruhiger als Kröhnert, aber nicht weniger kraftvoll als haarscharfer Beobachter. Und so er erzählt er sprachgewandt und witzig über den Alltag, die Menschen, die große und kleine Politik und entlarvt das Normale, das manchmal einfach nicht mehr normal ist. Oder wer hätte vor einigen Jahren geglaubt, dass wir uns zu einem Volk von Virologen und Waffenexperten entwickelt hätten. Dabei nimmt er sich auch selbst gerne „auf die Schippe“ und berichtet über nicht gerade optimal verlaufene Elternabende und Einkäufe. Da er auch noch fantastisch Klavier spielen kann, würzt er das Ganze dann noch mit eigenen Songs. Zum Schluss waren sich alle einig: Das war intelligenter Blödsinn auf höchstem Niveau. Normal war der Abend nicht – aber brillant!

Martin Zingsheim. Foto: R. Rau

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