Großübung des DRK auf dem Flugplatz in Mendig
Notfallsänitäter-Azubis demonstrieren Leistungsfähigkeit
DRK wurde von Feuerwehr unterstützt
Mendig. Man hofft, dass es einen nie treffen wird; wenn doch ist man aber froh, schnelle, kompetente Hilfe zu bekommt. Genau aus diesem Grund finden zahlreiche Übungen der Rettungsorganisationen im ganzen Land statt. Am vergangenen Samstag war es so weit und es fand eine Großübung der Auszubildende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter des DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel gGmbH, Landkreis COC, Landkreis MYK und der Stadt Koblenz statt. Gegen 12.20 Uhr erschallten die ersten Martinshörner der ankommenden Rettungswagen. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Infolge eines Frontalzusammenstoßes kam es zu einem weiteren Unfall zwischen einem dritten KFZ und einer Fahrradgruppe. Insgesamt gab es 13 Verletzte, davon fünf schwer und acht mittelschwer verletzt. Nach dem Eintreffen der ersten Rettungsmittel erfolgt eine Lagebeurteilung am Einsatzort, es folgt eine Rückmeldung an die Leitstelle. Anschließend folgt die Alarmierung weiterer Rettungsmittel. Im Verlauf der Übung wurde eine Sichtung der Verunfallten durchgeführt, priorisierte Patienten behandelt, die technische Rettung durch die Feuerwehr Mendig durchgeführt. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden, beziehungsweise sollten, die Verletzten mittels Krankenwagen in ein „Übungskrankenhaus“ gebracht und dort an das Personal übergeben werden. Dazu kam es allerdings nicht mehr. Bedingt durch eine aufkommende Unwetterfront wurde die Übung durch den Übungsleiter vorsorglich gegen 13.30 Uhr beendet. Ziel dieser Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen DRK Ortsgruppen und der Feuerwehr zu proben. An der Übung waren 30 Auszubildende, 16 Ausbilder / Übungsbeobachter, drei Notärzte, rund 20 Ehrenamtliche aus den Katastrophenschutzeinheiten der DRK-Ortsvereine Ettringen, Mendig und Saffig, die Abschnittsleitung Gesundheit des Landkreises Mayen-Koblenz mit Einsatzleitwagen, dem Leitenden Notarzt und dem Organisatorischen Leiter sowie 14 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mendig beteiligt. WAM
Insgesamt musste der Nachwuchs des Rettungsdienstes 13 Verletzte versorgen.
Ein Fahrzeug war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt.
Die „Verletzten“ wurden für die Übung möglichst realistisch geschminkt.
Insgesamt 30 Auszubildende waren bei der Großübung in Mendig dabei.
Die im Auto eingeklemmten Personen wurden durch die Feuerwehr befreit.
Unter den Schaulustigen waren auch der Präsident des DRK Mayen-Koblenz Bernhard Mauel (1.v.l.), Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.l.), VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (5.v.l.) sowie Kreisgeschäftsführer Bernhard Schneider (2.v.r.).
