Allgemeine Berichte | 12.08.2017, 11:02 Uhr

Projekt in Neuwied feiert fünften Geburtstag

„Notinseln“ sind Anlaufstellen für Kinder

Neuwied. Das von der Stiftung „Hänsel + Gretel“ ins Leben gerufene Projekt „Notinsel“ zeigt Kindern in Notsituationen Anlaufpunkte auf, in denen sie Hilfe bekommen. Vor fünf Jahren hat es der Neuwieder Jugendbeirat erfolgreich in der Deichstadt umgesetzt.

Nachdem ein geplanter „Notinsel-Tag“ Mitte Mai dem schlechten Wetter zum Opfer fiel, haben sich das städtische Kinder- und Jugendbüro sowie der Jugendbeirat entschlossen, am Donnerstag, 17. August, einen weiteren Anlauf zu nehmen. Der „Notinsel-Tag“ soll das Engagement der beteiligten Partner würdigen, gleichzeitig aber auch Interesse wecken bei all denen, die noch nicht dabei sind. Notinseln können alle Geschäfte und Dienstleister werden, die sich bereit erklären, Kinder zu unterstützen, wenn diese Hilfe benötigen. Teilnehmende Geschäfte schmücken am Notinsel-Tag ihre Fassaden mit Luftballons und Plakaten und machen so deutlich: „Wo wir sind, bist du sicher!“ In ihnen und am Notinselstand auf dem Luisenplatz gibt es am 17. August ausführliche Informationen über die Notinseln. Zudem können die Kinder an einem Preisausschreiben teilnehmen. Attraktive Preise winken. Teilnahmebögen werden in den Schulen ausgeteilt oder können per E-Mail unter kijub@neuwied.de bestellt werden.

Notinseln in Neuwied sind: Avie Apotheke, Bosporus Pizza-Grill, Buchhandlung Wangler, Bürgerbüro der Stadtverwaltung Neuwied, Bäckerei Preißing (Engerser Landstraße, Dierdorfer Straße und Langendorfer Straße), dm-Drogerie Markt Neuwied, Druckerei Johann, Eiscafé Brustolon, Fleischerei Friedrich, Floristik Höger, Food Hotel, Impuls – Tanz & Fitness, Intersport Krumholz, Jobcenter, Amt für Jugend und Soziales, Katholische Familienbildungsstätte, Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald, Matratzen Böhm, Media Markt, Parfümerie Rüdell, Photo Porst, Rewe Jörg Müller, Schuhhaus Lahr, Sparkasse Neuwied, Stadtbibliothek, Tanzschule am Schloss, Tourist-Information und Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG. Pressemitteilung der

Stadtverwaltung Neuwied

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Anzeige Werbekampagne "Am Zeiberberg"
Titel plus Innenteil
Sonderseite Pellenzer Lehrstellen- ind Ausbildungsmesse
Sonderseiten Pellenzer Ausbildungsmesse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1408

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen

Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
550

Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:

Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen

Symbolbild
580

Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert

Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen

Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.

Weiterlesen