Allgemeine Berichte | 20.03.2021, 09:29 Uhr

Nürburgring startet in die Veranstaltungssaison 2021

Nürburgring Langstrecken-Serie eröffnet die Rennsaison

Kontaktlose Zuschauer-Konzepte wurden weiterentwickelt

Der Nürburgring startet in die Veranstaltungssaison 2021. Foto: Nürburgring
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Nürburg. Der Motorsport kehrt zurück in der Grünen Hölle. Mit dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie wird am 27. März die Event-Saison 2021 auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt eröffnet. Bis in den November warten viele verschiedene Veranstaltungen. Erprobte Zuschauerkonzepte sollen wieder dafür sorgen, dass die Fans das Geschehen auch live an der Strecke verfolgen können. Gemeinsam mit RPR1 wird zudem „Radio Nürburgring“ neu konzipiert und garantiert, dass die Rennaction erstmals auch weltweit via Internetradio verfolgt werden kann. Zudem kann der Nürburgring sich ab dieser Saison über einen neuen starken Partner freuen: Die Performance-Marke BMW M erweitert ihr Engagement an der geschichtsträchtigen Rennstrecke. Trotz vieler Unwägbarkeiten in Corona-Zeiten fühlen die Verantwortlichen sich gut aufgestellt für die kommende Saison.

Der Kalender des Nürburgrings ist 2021 gut gefüllt. Das alleine wäre keine Neuigkeit. In Zeiten der Pandemie aber ist dies besonders bemerkenswert. Seit einem Jahr beherrschen die Corona-Maßnahmen die Eventbranche. Und auch wenn Rock am Ring bereits abgesagt werden musste, gibt es gute Nachrichten: Der Motorsport kann stattfinden. Hierzu zählen Veranstaltungen wie das ADAC TOTAL 24h-Rennen, die DTM, der ADAC Truck-Grand-Prix oder der AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Genauso aber auch die zahlreichen Trackdays oder Fahrtrainings, wie die Nürburgring Formel-Kurse. „Trotz Corona ist unsere Rennstrecke bis Mitte November ausgebucht – sieben Tage die Woche, von Montag bis Sonntag“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort, der den Nürburgring gemeinsam mit einem Team von 200 Festangestellten und rund 1.100 Aushilfen durch die Krise steuert. Und dennoch räumt auch er ein: „So wirklich garantieren kann man in diesen Zeiten nichts.“

Obwohl der Nürburgring unter den Rahmenbedingungen verhältnismäßig erfolgreich arbeitet, ist der wirtschaftliche Erfolg nicht mit den Jahren vor der Pandemie zu vergleichen. Und dennoch versucht der Nürburgring vieles wieder möglich zu machen, um seine Rolle als Wirtschaftsmotor einer gesamten Region weiterhin einzunehmen. „Wir haben mit unseren Konzepten im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass viele Veranstaltungen und Angebote stattfinden konnten. Damit haben wir geholfen, Arbeitsplätze in der Region und in der gesamten Branche zu erhalten. Dieser Verpflichtung werden wir weiterhin nachkommen“, erklärt Markfort.

Erprobte Konzepte für Zuschauer an der Strecke

Deshalb sei es wichtig, dass der Nürburgring aktiv auf den erprobten Konzepten aufbaut und langfristig auch Zuschauer zurück an die Strecke bringt. „Die Fans sind der emotionale Rahmen, die jedes Event besonders machen. Darüber hinaus sind Ticketverkäufe ein existenzieller wirtschaftlicher Faktor für jeden Veranstalter“, erklärt der Geschäftsführer. Die kontaktlosen Zuschauer-Konzepte wurden deshalb mit den gleichen Gesundheitsexperten wie 2020 weiterentwickelt. Eine entscheidende Rolle hierbei spielten wieder das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, das MVZ Labor Koblenz sowie das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Ahrweiler. Auch deshalb schaut Markfort optimistisch in die Zukunft. „Wir fühlen uns gut aufgestellt und stehen bezüglich unserer Konzepte mit den Behörden in Kontakt. Wir werden nun die Entwicklung der Pandemie genau beobachten und weiterhin das Gespräch suchen – im Sinne des Sports, der Fans, der Motorsport-Teams und Unternehmen, der Region und natürlich für den Nürburgring.“

BMW M – Ausbau der Partnerschaft am Nürburgring

Grund zur Freude hat der Nürburgring bereits an anderer Stelle. Mit der Performance Marke BMW M gibt es ab dieser Saison den Ausbau einer langjährigen Partnerschaft. Nürburgring-Fans kennen bereits die BMW M Power Tribüne an der Grand-Prix-Strecke und die Werbebande an der „alten Boxengasse“ der Nordschleife. Unverkennbar gehört ebenfalls die BMW-Brücke über der Start-Zielgeraden zum Bild des Nürburgrings. Diese wurde bereits gut sichtbar in den Farben von BMW M neu gestaltet. Bei den Fahraktivitäten gehört der Automobilhersteller mit seiner Driving Experience ebenfalls zu den intensivsten Nutzern der Rennstrecke. Nun möchte BMW M den Nürburgring als Heimat der Marke etablieren. Herzstück der neuen Kooperation, die zunächst bis einschließlich 2025 dauert, ist ein BMW M Showroom im ring°boulevard, der für die Besucher des Nürburgrings zu ausgewählten Terminen öffnet. Darüber hinaus soll es auch weitere Veranstaltungen geben – zum Beispiel im Rahmen des 50. Geburtstags von BMW M im Jahr 2022.

Radio Nürburgring ab sofort weltweit empfangbar

Das Geschehen am Nürburgring können alle Fans in Zukunft weltweit per Radio verfolgen. Bislang war Radio Nürburgring unter der Frequenz 87,7 lediglich im Umfeld der Rennstrecke zu empfangen. Durch den Ausbau der Partnerschaft mit dem rheinland-pfälzischen Radiosender RPR1 schafft das „Ring-Radio“ nun den Sprung ins Internet. Hier wird das Geschehen am Nürburgring in Zukunft auf den gängigen Radioplattformen, als Webchannel auf rpr1.de und in der RPR1-App an verschiedenen Veranstaltungswochenenden zu hören sein. Zusätzlich wird es den Stream „Streckensprecher Nürburgring“ auf der Webseite des Nürburgrings geben – für all diejenigen, die einfach den Streckensprechern zuhören möchten. Die erste Übertragung wird es beim zweiten Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie am 17. April geben.

Den Veranstaltungskalender gibt es unter: www.nuerburgring.de/events

Pressemitteilung Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Besucher auf den Tribünen unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. Foto: Nürburgring

Besucher auf den Tribünen unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. Foto: Nürburgring

Der Nürburgring startet in die Veranstaltungssaison 2021. Foto: Nürburgring

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