Eifelverein Sinzig wandert zum „Roßbacher Häubchen“
O, du schöner Westerwald
Sinzig. Dort wo sich Westerwaldsteig und Wiedweg zur „Erlebnisschleife Basaltbogen“ verbinden, waren kürzlich 15 Sinziger Eifelfreunde*innen mit Wanderführer Frank Dost unterwegs.
Als die Teilnehmer in Fahrgemeinschaften den Ort Roßbach erreichten, ruhte das Tal noch in dichtem Nebel. Doch die Wied wies zuverlässig die Richtung. Ihrem idyllischen Lauf folgten die Wanderer bis Arnsau. Auch dieser so friedliche Fluss blieb von Naturgewalten nicht verschont, auffallend viele entwurzelte Bäume säumten sein Ufer.
Nun verließ der Weg das Tal, wurde steiler und führte die Gruppe durch nebelverhangene, unberührte Natur zur Startrampe der Gleitschirmflieger. Nicht allein die Wanderer vermissten die Sicht auf das Wiedtal auch einige Anhänger dieser aufregenden Sportart, aus Freiburg angereist, bedauerten, nicht in die Lüfte aufsteigen zu können.
Am Masbach, in einem Seitental der Wied, brach endlich die Sonne durch. Ihre wärmenden Strahlen und eine Hütte mit Bänken luden zum Verweilen ein. Mit neuen Kräften ging es noch einmal kräftig bergauf zum 350 m hohen“ Roßbacher Häubchen“. Dieser Basaltkegel oder das was der Basaltabbau von ihm übriggelassen hat, gilt als Wahrzeichen des Ortes und ist ein lohnendes Wanderziel. Über bemooste Basalbrocken und eine mit Seilen gesicherte anspruchsvolle Passage erreichten die Kletterer die Aussichtsplattform. Welch ein Panoramablick - weit über die herbstlichen Westerwaldhöhen hinaus, reichte er bis zum Siebengebirge. Auch der Abstieg auf nebelnassen Steinen war eine Herausforderung, die alle hervorragend meisterten.
Wieder in Roßbach, schwebten zur Freude aller, bunte Gleitschirme über dem Tal. Doch was wäre eine Wanderung ohne Einkehr – im „Strandcafe“ direkt am Wiedufer blickte die Gruppe glücklich und zufrieden auf einen erlebnisreichen Tag zurück.
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