Städtetag diskutiert mit Kanzlerin Angela Merkel
OB Langner sieht dauer- hafte Herausforderungen
Koblenz. Oberbürgermeister David Langner und rund 140 seiner Kolleginnen und Kollegen diskutierten heute mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Corona-Pandemie und ihre Folgen. In ihrer Einführung ging Kanzlerin auf die anstehende Änderung des Infektionsschutzgesetzes und die Perspektiven hinsichtlich Corona-Tests und -Schutzimpfungen ein. Hieraus ergaben sich dann einige Wortmeldungen.
„Es ist wichtig, dass die Politik den Menschen wieder klare Linien präsentieren kann“, bilanziert Langner das Gespräch. „Zuletzt sind zu viele Hoffnungen und Ankündigungen enttäuscht worden.“ Deutlich wurde im Gespräch, dass sich die Bundesrepublik und damit auch die Städte längerfristig mit Strategien gegen die Pandemie befassen müssen. So wurde eine zweite Impfwelle oder die Impfung von Kindern und Jugendlichen angesprochen. Da für Kinder unter 12 Jahren laut Auskunft Merkels erst eine Impfung im Frühjahr 2022 abzusehen ist, müssen Kitas und Schulen darauf vorbereitet sein. „Somit bleiben auch Impf- und Testzentren vermutlich länger bestehen als vielleicht ursprünglich gedacht“, so der Oberbürgermeister. Auch die Perspektiven dürfen nicht zu kurz kommen, mahnten die kommunalen Vertreter an. „Die Kanzlerin erwartet einen echten Schritt hin zur Normalität im Juni. Das verlangt uns also noch einiges an Geduld ab“, erläutert Langner. Da die Zahlen aber auch in Koblenz weiter steigen, hält er dieses Szenario für realistisch. „In Koblenz haben wir uns seit Beginn der Pandemie immer wieder auf neue Lagen eingestellt. Das werden wir auch in den nächsten Tagen und Wochen tun.“ Pressemitteilung der
Stadt Koblenz

Danke, Herr Langner.
Klare Linien.
Nur eines daran stimmt nicht - das Wörtchen "klare".
Was Sie sehen und was nicht, ist Ihre Sache.
Glauben ist nicht Wissen und daran halte ich mich, vor allem dann, wenn etwas aus politischem Munde kommt.