Unternehmertreff „Öffentliche Fördermittel“
Öffentliche Fördermittel optimal ausnutzen
Kreis Cochem-Zell. Auf Einladung der Kreiswerke Cochem-Zell, Eigenbetrieb Wirtschaft & Innovation, erfreute sich der Unternehmertreff „Öffentliche Fördermittel“ großer Resonanz.
Werkleiter Barbye begrüßte die Teilnehmer und verdeutlichte die Bedeutung öffentlicher Fördermittel für die Finanzierung betrieblicher Investitionen. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Zinsdynamik und der gestiegenen Kosten, ist die Inanspruchnahme von Zuschüssen oder zinsverbilligten Darlehen, für Unternehmen wichtiger denn je“, so Barbye. Die gute wirtschaftliche Entwicklung, wie beispielsweise der weit über dem Landesdurchschnitt liegende Zuwachs des Bruttoinlandprodukts (+ 26 Prozent, im Zeitraum 2010 – 2020) sind seiner Auffassung nach ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Cochem-Zell und, zusammen mit dem hohen Wohn-, Freizeit- und Kulturwert, eine gute Basis für Unternehmensneuansiedlungen sowie -erweiterungen.
Michael Stieb, Fördermittelberater der ISB, stellte dann im Anschluss detailliert das umfassende Unterstützungsangebot für Unternehmen vor. Sämtliche Phasen des Unternehmens, angefangen von der Gründung, über die Wachstumsphase bis hin zu Unternehmensübergabe, aber auch Beratungen, die Implementierung betrieblicher Innovationen oder der Besuch von Messen können über Zuschüsse, zinsverbilligte Kredite oder Bürgschaften gefördert werden. Wichtig bei allen Programmen: Der Förderantrag muss zwingend vor Beginn des Vorhabens, also vor Auftragserteilung gestellt werden! Der individuelle Unterstützungsbedarf sollte sinnvollerweise im persönlichen Beratungsgespräch ermittelt werden. Weiterhin mache es lt. Stieb Sinn, auch Steuerberater und Hausbank mit einzubeziehen. „Scheuen Sie sich nicht, mich im Nachgang anzurufen, ich stehe Ihnen für eine persönliche Beratung gerne zur Verfügung“, bot Stieb den anwesenden Unternehmern im Rahmen seines Vortrags an. Besonders das neue GRW-Förderprogramm, wonach kleine und mittlere Unternehmen mit Zuschüssen von bis zu 20 Prozent gefördert werden können, legte Stieb den Anwesenden ans Herz.
Genau dieses Programm nutzte auch die Fa. Gorges tent-event in den letzten 20 Jahren bereits dreimal, so der Firmenchef Karl-Heinz Gorges in seinem Statement. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit der ISB, die kurzen Bearbeitungszeiträume und die unkomplizierte Abwicklung der Förderung unter Einbindung des Steuerberaters. „Mein Heimatort Laubach ist der ideale Firmenstandort im Mittelpunkt Europas. Innerhalb einer Nacht kann ich jede deutsche Großstadt, aber auch Ziele innerhalb Europas erreichen“, so Gorges in seinem Plädoyer für den Wirtschaftsstandort Cochem-Zell.
Die Wirtschaftsförderung Cochem-Zell bietet allen Unternehmen, mit den regionalen Banken, den Wirtschaftskammern und weiteren Partnern der „Zukunftsallianz-Cochem-Zell“ ein umfassendes Beratungsangebot. Unternehmen sind eingeladen, diese Angebote in Anspruch zu nehmen (Kontakt: Falko Fischer, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@cochem-zell.de, Tel. 0 26 71/61 -6 87). Pressemitteilung des
Kreis Cochem-Zell
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
- Anzeige -Auf Entdeckungsreise durch die Vulkanregion Laacher See
„Laachus-Botschafter“ begeistert Kinder und Jugendliche
Region. Mit dem Projekt „Laachus-Botschafter“ geht es für Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vulkanregion Laacher See. Ziel des Bildungsangebots des Zweckverbands Vulkanregion Laacher See ist es, jungen Menschen auf spielerische, altersgerechte und interaktive Weise Wissen über die Entstehung der vulkanisch geprägten Landschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie soziale Kompetenzen und Werte zu vermitteln.
Weiterlesen
Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule erleben Geschichte hautnah
Auf den Spuren der Römer
Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.
Weiterlesen
Erster Meckenheimer Betreuungsgipfel U6
Qualität und Stabilität der Angebote langfristig sichern und ausbauen
Meckenheim. Aktuelle Herausforderungen im Bereich Kindertagesbetreuung zu identifizieren und tragfähige Perspektiven für eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung zu eröffnen, mit diesem Ziel hatte die Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) zum ersten Betreuungsgipfel U6 in den Ratssaal eingeladen. Fachkräfte aus den Kindertageseinrichtungen, Vertreterinnen...
Weiterlesen
