Allgemeine Berichte | 15.07.2022

Offener Fahrradtreff von der Sonne verwöhnt

Die Fahrradgruppe nach der Mittagsrast in Polch am Alten Bahnhof. Foto: privat

Remagen. Am 30. Juni startete die Offene Fahrradgruppe im Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ um 9:16 Uhr mit einer Bahnanfahrt über Koblenz nach Hatzenport eine rundum schöne Fahrradtour durch die Eifel zurück nach Remagen.

Schon die Fahrt mit der Bahn verlief trotz der in der 9 Euro-Phase vorhergesagten Engpässe in der Fahrradmitnahme völlig problemlos. Einzig stellte uns der Ausfall des Aufzugs auf dem Koblenzer Bahnhof vor die Schwierigkeit, mit den Fahrrädern über die Rolltreppe in die Unterführung zu kommen und dann über die Rollkofferschräge neben der Treppe hoch auf den Bahnsteig zur Moselstrecke. Mit gegenseitiger Hilfe wurde diese Schwierigkeit elegant überwunden.

Von Hatzenport aus befuhren die Teilnehmer das ruhige von mehreren Mühlen gesäumte Schrumpfbachtal. So erreichten die Teilnehmer stetig langsam bergauffahrend ohne große Mühen den Ort Münstermaifeld, um dort auf den hervorragend befahrbaren Fahrradweg auf der alten Bahntrasse nach Polch und Ochtendung einzubiegen. Die ersten 20 Kilometer nach Polch zwischen den mit Bäumen und Büschen bewachsenen Bahndämmen ließen die Teilnehmer die Sonneneinstrahlung kaum spüren. Die Gaststätte „Alter Bahnhof Polch“ lud ein zur Mittagsrast.

Weiter ging es auf dem Fahrradweg nun bei zunehmender Hitze durchweg bergab nach Ochtendung. Hier verließen die Teilnehmer den schönen Bahntrassen-Fahrradweg, der inzwischen weiter bis Bassenheim führt und noch bis Koblenz erweitert werden soll. Über die Kreisstraße nach Kruft und weiter an Nickenich und Eich vorbei erreichten die Teilnehmer Andernach. Die zwischenzeitlich sehr merkliche Hitze veranlasste die Teilnehmer, in Andernach dazu, in der Innenstadt ein leckeres Eis zu essen. Mit Blick auf die Uhr und das am frühen Abend angesagte Unwetter fuhren die Teilnehmer bald weiter auf dem Rhein-Fahrradweg nach Hause. Unterwegs stärkten die Teilnehmer sich am Brohler Brunnen mit einem kühlen Getränk.

Nach knapp 70km Fahrradfahrt erreichten die Teilnehmer schwitzend und ermüdet, aber auch stolz über ihre Leistung zufrieden die Heimat. Genau abgepasst mit dem aufziehenden Gewitter. Die Mitfahrenden waren sich einig in dem Urteil: „Das war ein schöner Tag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird!“

Die Fahrradgruppe nach der Mittagsrast in Polch am Alten Bahnhof. Foto: privat

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