Allgemeine Berichte | 17.09.2013

Kevin II. und Lara I. regieren in der kommenden Session als Kinderprinzenpaar

Offizielle Vorstellung der Tollitäten während der Herbstkirmes

In der kommenden Session regiert das Kinderprinzenpaar Kevin II. (Berndt) und Lara I. (Samulewitz) die Rheinbacher Narrenschar. Darüber freuten sich auch (von links) Kommandant Willi Hohn, seine Stellvertreterin Marion Möller, Bürgermeister Stefan Raetz und die beiden Adjutanten Biggi Tiedemann und Wolfgang Schubert. VJ

Rheinbach. In der kommenden Session regieren Kevin II. (Berndt) und Lara I. (Samulewitz) als Kinderprinzenpaar über die Rheinbacher Nachwuchs-Jecken. Die beiden Schüler wurden während der Rheinbacher Herbstkirmes im Zelt der Stadtsoldaten auf dem Altstadtplatz offiziell vorgestellt. Stadtsoldaten-Kommandant Willi Hohn freute sich ebenso wie seine Stellvertreterin Marion Möller darüber, dass schon zum 46. Male hintereinander Nachwuchs-Tollitäten für die Kernstadt gefunden wurden. Besonders erfreulich sei es, dass darüber hinaus in der bald beginnenden Session zum ersten Mal ein weibliches Dreigestirn die erwachsenen Jecken unter seiner Fuchtel haben werde.

Kinderprinz ist auch Schülerprinz

Der künftige Kinderprinz Kevin ist 14 Jahre und gebürtiger Euskirchener. Mit seinen Eltern und Schwester Laura lebt er aber schon seit vielen Jahren in Rheinbach, wo er die siebte Klasse der Hauptschule besucht. Seine Lieblingsfächer sind Mathematik, Sport und Englisch. In seiner Freizeit ist er sehr aktiv und widmet sich in der Sankt Sebastianus und Sankt Hubertus Schützenbruderschaft dem Schießsport. Beim diesjährigen Jubiläumsschützenfest konnte er die Würde des Schülerprinzen erringen. Außerdem ist Kevin in der Jugendfeuerwehr der Stadt Rheinbach tätig. Der Karneval hat es den designierten Kinderprinzen ebenfalls angetan, seit vier Jahren ist er Mitglied im Kindercorps der Stadtsoldaten Rheinbach, wo er in der Turmgarde tanzt. Seine Eltern Marita und Michael sowie Schwester Laura sind ebenfalls aktive Mitglieder des Stadtsoldatencorps, und so entstand fast natürlich der Wunsch, einmal Kinderprinzenpaar werden. „Dieser Wunsch wird nun in dieser Session in Erfüllung gehen“, rief Marion Möller.

Kinderprinzessin mag Tiere

Die künftige Kinderprinzessin Lara ist zwölf Jahre alt und wurde in Bonn geboren. Doch lebt sie von Anfang an mit ihren Eltern und den drei Geschwistern in Rheinbach, wo sie zurzeit die sechste Klasse der Hauptschule besucht. Ihre Lieblingsfächer sind Deutsch, Mathematik und Sport. Lara liebt Tiere, besonders Katzen, Hunde und Pferde. Ein weiteres Hobby sind karnevalistische Tänze, war sie doch bis zum Ende der vergangenen Session in der Jugend des Narrencorps Blau Gold aktiv. Den „Karnevals-Bacillus“ hat Lara von ihrer Mutter geerbt und träumt schon lange davon, einmal Kinderprinzessin der Stadt Rheinbach zu werden. Auch ihr Wunsch wird nun schon bald Wirklichkeit werden. Die beiden freuen sich bereits jetzt auf ihrer Regentschaft und sehnen den 23. November herbei, denn dann werden sie offiziell in der Stadthalle proklamiert. Bis dahin werde sich auch die erste Aufregung gelegt haben, sagte Bürgermeister Stefan Raetz voraus. Mittlerweile hätten die Stadtsoldaten in 46 Jahren bereits 92 Kindern die Möglichkeit gegeben, eine ganze Saison lang im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stehen. „Die haben alle einen enormen Schub in ihrer persönlichen Entwicklung gemacht“, freute sich Raetz und wies darauf hin, dass die Zeit als Kinderprinzenpaar Erfahrungen für das ganze weitere Leben ermöglichten. Jetzt gelte es aber für die künftigen Tollitäten, in der Schule ordentlich vorzuarbeiten, „dann wird die Session umso schöner.“ Dieses Jahr werden die Nachwuchstollitäten von Biggi Tiedemann und Wolfgang Schubert als Adjutanten begleitet.

In der kommenden Session regiert das Kinderprinzenpaar Kevin II. (Berndt) und Lara I. (Samulewitz) die Rheinbacher Narrenschar. Darüber freuten sich auch (von links) Kommandant Willi Hohn, seine Stellvertreterin Marion Möller, Bürgermeister Stefan Raetz und die beiden Adjutanten Biggi Tiedemann und Wolfgang Schubert. Foto: VJ

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