Dekanat Cochem/Team Zeller Hamm
Ohne Gerechtigkeit kein Friede
Schweigen für den Frieden am 24. Juni in Zell
Cochem-Zell. Von Franziskus wissen wir: Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden. Wir leben in Deutschland verhältnismäßig friedlich zusammen. Menschen akzeptieren, dass Menschen anders leben als man selbst und halten sich an die „Goldene Regel“: Behandle andere Menschen so wie du selbst behandelt werden willst.“ Doch die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – weltweit eine der Ursachen für Flucht und Wanderungsbewegungen. Und auch in Deutschland steckt in einer Ungleichheit der Vermögen sozialer und politischer Sprengstoff.
In Zell trifft man sich zu einem Schweigen für den Frieden am Freitag, 24. Juni, von 18 bis 18.30 Uhr am Brunnen Zeller Schwarze Katz.
Ein öffentliches Bekenntnis, ein Klima des sozialen Friedens, der Menschlichkeit und der Solidarität mit benachteiligten Menschen auch in unserem Land zu erhalten und zu pflegen. Die Teilnahme ist unabhängig von politischer Einstellung, von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung möglich. „Frieden ist eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit“ (Baruch de Spinoza).
Durch Stille, Meditation, Gebet, nach innen gehen kommen wir in die Verbundenheit mit unserem wahren Selbst, mit Gott unserem Schöpfer, mit allen Menschen und der ganzen Schöpfung. Wenn unser Herz sich öffnet für das Leid das anderen, dieses annimmt und somit Empathie, Mitgefühl und Liebe sich entwickelt, kann daraus Kraft entstehen, welche kreative Möglichkeiten für den Einzelnen und die Gesellschaft mit sich bringt, so dass sich alles zum Guten wendet.
Veranstalter: Dekanat Cochem in Zusammenarbeit mit dem pastoralen Team Zeller Hamm. Nähere Auskünfte bei den Initiatorinnen Anita Emmel, Kappel, Tel. (0 67 63) 24 57, und Veronika Rass, Ellenz, Mobil (01 51) 12 23 71 15.
