Allgemeine Berichte | 01.06.2019

Männerchor Lahnstein auf großer Elsass-Tour

Oldtimer, Fachwerk und prächtige Kathedralen

Teilnehmer der Sängerreise nahmen unvergessliche Eindrücke mit nach Hause

Der Grand Ballon, die höchste Erhebung der Vogesen, war eines der Ziele am dritten Reisetag. Hier wurde eine Vesper eingenommen. Foto: privat

Lahnstein. Bereits am frühen Morgen startete der Männerchor Lahnstein zu einer mehrtägigen Sängerreise in das Elsass.

Elsass – das ist der harmonische Landstrich zwischen Rheinebene und den Höhenzügen der Vogesen. Das sind malerische Weindörfer mit geraniengeschmückten Fachwerkhäusern und die faszinierenden Städte Straßburg und Colmar mit ihrem reichen kulturellen Erbe. Doch auch das schon das zur Tradition gewordene Frühstück mit Brötchen und Fleischwurst wurde an einer Raststätte eingenommen. In Mülhausen besuchten die Sänger das weltweit größte Automobilmuseum, die Sammlung der Gebrüder Schlumpf mit den schönsten, schnellsten, aber auch teuersten Fahrzeugen, angefangen von der Gründerzeit bis heute und mit Fahrzeugen, die man als Normalsterblicher nicht zu Gesicht bekommt. Nach dieser Besichtigung wurden die Sänger und ihre Begleitung im Hotel in Mutzig herzlich empfangen, wo sie in gemütlicher Runde den Tag ausklingen lassen konnten. Am nächsten Tag stand Colmar auf dem Programm mit seiner reizvollen Altstadt und den kleinen Gassen entlang des Flusses Lauch, dem Colmar den Beinamen „Klein-Venedig“ zu verdanken hat. Rund um das Martinsmünster reihen sich Straßenzüge und alte Zunftviertel, Renaissance- und Fachwerkhäuser aneinander. Bei einer Stadtführung oder Fahrt mit einem „Bähnchen“ wurden den Lahnsteinern die Sehenswürdigkeiten von Colmar näher erklärt. Anschließen konnte noch auf eigene Faust die Stadt erkundet werden, und die wunderschönen Plätze luden zum Verweilen ein. Entlang der elsässischen Weinstraße ging es vorbei an den schönsten Weindörfern im Elsass. Ein weiterer schöner Tag wartete. Auftakt war ein Besuch in Kayersberg, malerisch im Tal der Weiss gelegen. Kaysersberg ist das Lieblingsdorf der Franzosen. Das romantische Dorf ist ein einziger Traum aus Fachwerk. Und alles inmitten hügeliger Weinberge. Hier befindet sich auch das Geburtshaus Albert Schweitzers. Bevor es weiterging, wurde noch ein Lied in der Kirche gesungen. Anschließend ging es hoch auf die Vogesenkammstraße. Am „Grand Ballon“ in 1424 Meter Höhe dem höchsten Berg der Vogesen bestand Gelegenheit zur gemütlichen Mittagsvesper. Am Nachmittag fuhren die Sänger zu der gewaltigen Burganlage „Haut-Koenigsbourg“, die einem beim Betreten den Atem verschlägt. Zum Abschiedsabend gab es in gemütlicher Runde im Hotel noch gesangliche Vorträge und einige Sketche. Der letzte Tag der Reise begann wieder mit einem Frühstück. Die Koffer waren gepackt und so ging es Richtung Heimat. Natürlich wurde noch ein Stopp in Straßburg geplant. Wahrzeichen der Stadt ist das gotische Münster, das zu den größten Kathedralen und Sandsteinbauten der Welt gehört. Besonders bemerkenswert ist die astronomische Uhr, deren Funktionen einmalig sind. Sie zeigt die Bahnen von Erde, Mond, Merkur und Saturn an. Nach einer interessanten Stadtführung blieb noch genügend Zeit für eigene Stadterkundung. Da in Frankreich auch Feiertag war, wurde die Stadt von Touristen und Einheimischen stark besucht. Mit vielen Eindrücken von dieser schönen Landschaft kehrten die Lahnsteiner mit der Erkenntnis zurück, dass es auch in ihrer Heimat am Rhein schön ist. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies wieder eine schöne Reise war, die im Vorfeld gut organisiert wurde.

Der Grand Ballon, die höchste Erhebung der Vogesen, war eines der Ziele am dritten Reisetag. Hier wurde eine Vesper eingenommen. Foto: privat

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