Allgemeine Berichte | 17.11.2022

Weitere Befragung des „KAHR“-Projekts startet in Kürze

Online-Umfrage: Praktische Erfahrung trifft Wissenschaft

Kreis Ahrweiler. Wie können die Erfahrungen der Bevölkerung bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Flutkatastrophe berücksichtigt und für den Umgang mit solchen Ereignissen zukünftig genutzt werden? Im Rahmen einer Online-Umfrage haben Betroffene die Gelegenheit, Forschenden des Wissenschaftsprojekts „KAHR“ Antworten auf diese Frage zu geben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, fundierte Erkenntnisse zur Klimaanpassung, Hochwasservorsorge und Resilienz zu sammeln, um moderne und innovative Lösungsansätze unmittelbar in den Wieder- und Neuaufbau der Region einfließen zu lassen.

Mithilfe eines Online-Fragebogens können die Bürgerinnen und Bürger des Ahrtals ihre Eindrücke zu den Themen Flutschäden, Vorsorge gegenüber Extremereignissen und Betroffenheit nach der Flut schildern. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich, Erkenntnisse darüber zu erhalten, welche Materialien, Bauweisen oder Bausubstanzen zu einem hohen Schadensausmaß beigetragen haben und welche Maßnahmen im Bereich des privaten Hochwasserschutzes helfen konnten. Außerdem wird untersucht, inwiefern das Vorsorgeverhalten und die Vorsorgemaßnahmen in der Bevölkerung ausgeprägt sind und an welchen Stellen noch Unterstützungs- und Aufklärungsbedarf besteht.

Rund 5000 Bürgerinnen und Bürger aus dem betroffenen Flutgebiet werden in den kommenden Wochen postalisch angeschrieben und erhalten einen Zugangscode, der die Teilnahme an der Online-Umfrage ermöglicht. Über einen QR-Code auf dem Anschreiben sowie die Befragungsseite https://schadensbefragung.de kann der Fragebogen angefordert und online ausgefüllt werden. Die Befragung nimmt etwa 45 Minuten in Anspruch und die Teilnahme ist bis Ende des Jahres möglich.

Für eine verlässliche Interpretation der Ergebnisse ist es wichtig, dass möglichst viele der angeschriebenen Personen an der Umfrage teilnehmen. Die Befragung ist aber ausdrücklich freiwillig. Alle Angaben unterliegen den strengen Anforderungen des Datenschutzes, die strikt beachtet werden.

Weitere Auskünfte zur Online-Umfrage des wissenschaftlichen Projekts „KAHR“ erteilt Charlotte Burggraf, Telefon 02641 / 975-475, E-Mail an charlotte.burggraf@kreis-ahrweiler.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Ahrweiler

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