Allgemeine Berichte | 30.08.2017

Kinderwaldwochen im Eifelverein Rheinbach

Outdoor-Kid-Abzeichen für 25 Kinder

Kinder und Helfer mit Leiterin Barabara Wüst (re.).-EICH-

Rheinbach. In den letzten zwei Wochen sind viele Kinder aus Rheinbach und Umgebung der Einladung des Eifelvereins Rheinbach zu den Kinderwaldwochen gefolgt, und die ehrenamtlichen Betreuer unter Leitung von Barbara Wüst des Eifelvereins Rheinbach hatten alle Hände voll zu tun.

Unter dem Dach der Deutschen Wanderjugend und des Eifelvereins konnten die Teilnehmer die Natur aus nächster Nähe kennenlernen. Zwischen 9.30 und 14.30 Uhr konnten Kinder und Jugendliche unter fachkundiger Anleitung bei Aktivitäten rund um Pflanzen, Tiere und Naturelemente die Natur hautnah erleben. Dazu gehörte auch ein Lager auf dem Campingplatz in Wormersdorf. Unter dem Motto „Raus ins Glück“ wurden kleine Tiere in Becherlupen beobachtet und wieder im Wald freigelassen, unter Anleitung von Naturpädagogin Astrid Middelstedt Bogen und Pfeile gebastelt und ausprobiert, Speere geschnitzt und vieles mehr. Mit den Speeren wurde eine „Bärenjagd“ veranstaltet, wobei die Kinder eine Melone treffen mussten, unter der Gummibärchen versteckt waren.

Feuer machen und löschen

Die Kinder konnten unter fachlicher Betreuung durch Waldpädagoge Ralf Linden lernen, wie man mit einfachsten Mitteln Feuer macht, aber auch, was für Gefahren bestehen und wie ein Feuer gelöscht werden kann. Dies wurde mit Experimenten veranschaulicht. Bei einer Wanderung vom Rheinbacher Eifelhaus des Eifelvereins auf dem Lohmühlenweg ging es durch den Wald bis zum Campingplatz in Wormersdorf, wobei die Kinder lernten, sich mit Karte und Kompass zurechtzufinden. Begleitet wurden sie von Paula Breuer, die mit den Kindern Tierspuren suchte oder sich Pflanzen und Pilze anschaute. An Regentagen wurden die Aktivitäten einfach ins Eifelhaus verlegt. Barbara Wüst hatte dann für alle leckere Muffins gebacken, die den Aufenthalt versüßten. „Die Kinder waren bei allen Aktivitäten mit Begeisterung und Feuereifer dabei. Es hat allen Riesenspaß gemacht, und jährlich werden es mehr Kinder. Wir möchten uns bei allen Spendern und Unterstützern bedanken“ sagte Barbara Wüst.

Integration und Inklusion

Bei der Aktion gehe es um Integration und Inklusion. Jeder sei willkommen. Das beste Beispiel ist Sajad aus dem Irak, der vor zwei Jahren mit seinen Eltern und seinen vier Geschwistern über die lebensgefährliche Fluchtroute Türkei-Griechenland nach Deutschland geflohen ist. Sajad ist erst 19 Jahre alt und spricht sehr gut Deutsch. Er wird jetzt eine Ausbildung als Mechatroniker machen.

Er unterstützt nach Kräften die Jugendarbeit des Eifelvereins, hat bereits eine elfköpfige Kindergruppe bei einer mehrtägigen Reise betreut und war für sie verantwortlich. Dem sympathischen jungen Mann macht es Spaß, mitzuhelfen. „Er ist das beste Beispiel für Integration und Inklusion und ist uns eine große Hilfe,“ freut sich Barbara Wüst.

Kooperation mit Rheinbach liest

Es sei ein Stück weit auch die Jugendarbeit, die von der Deutschen Wanderjugend NRW gefördert werde. Auch die die KSK Köln unterstütze dieses Jahr die Kinderwaldwochen mit 100 Euro. Es bestehe außerdem eine Kooperation mit „Rheinbach liest“, die Jugendliche dazu animieren solle, mehr Bücher zu lesen. Hierzu ist eine Veranstaltung geplant, die unter dem Motto „Teenies Wandern und lesen“.

Zum Schluss der Kinderwaldwochen erhielten alle fünfundzwanzig Kinder das Outdoor-Kid-Abzeichen überreicht. Der Abschluss bildete am Samstag ein gemütliches Zusammensein aller Beteiligten am und im Eifelhaus des Vereins bei Kaffee und Kuchen oder leckeren Würsten vom Grill. Hierzu war auch eine Hüpfburg aufgebaut, und ein Zauberer zeigte seine Künste. „Wir würden uns freuen, wenn sich nächstes Jahr noch mehr Eltern mit ihren Kindern melden würden. Wir freuen uns auf jeden,“ ergänzte Barbara Wüst. Mit einer Mitgliedschaft beim Eifelverein unterstützt man auch die Jugendarbeit des Vereins, und die Kinder können zusätzlich zu einem ermäßigten Preis an allen Aktivitäten des Vereins teilnehmen.

Ein grosses Kuchenbuffet wartet darauf, verzehrt zu werden.

Ein grosses Kuchenbuffet wartet darauf, verzehrt zu werden.

Kinder und Helfer mit Leiterin Barabara Wüst (re.).Fotos: -EICH-

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