Lisa Zappe arbeitet im Rahmen eines freiwilligen Friedensdienstes für die Organisation „OURS“ in Uganda
„Outreach“- Mobile Sprechstunde auf dem Land
Medical-Treff im Mainhospital - Besuch von der Mosel - Weihnachtsmarkt in Kampala
Ellenz-Poltersdorf / Mbarara. „Schon wieder ist ein Monat wie im Flug vergangen“, erzählt Lisa Zappe, die sich aktuell, im Rahmen eines freiwilligen Friedensdienstes für die Organisation „OURS“ (Organised Useful Rehablitation Service), im ugandischen Mbarara befindet. Hier ist die Medizinische Fachangestellte als Freiwillige in einem Reha-Zentrum überwiegend für behinderte Kinder tätig und trägt mit Sorge für deren medizinische, therapeutische und soziale Betreuung. „Bedingt durch die aktuelle Regenzeit in Uganda, ist es hier im Moment alles ein wenig trist, was einen stimmungsmäßig schon einmal etwas runterziehen kann“, so Lisa. „Gott sei Dank lässt sich ab und zu die Sonne sehen und obwohl man aufgrund der Frische auch in Mbarara nicht gänzlich auf wärmende Kleidung verzichten kann, vermisse ich es im Moment doch ein wenig, mich dick einzupacken und auf einem Weihnachtsmarkt Glühwein zu genießen!“ Gleichwohl möchte Lisa in diesem Monat in die Hauptstadt Kampala fahren, um hier einen einheimischen Weihnachtsmarkt zu besuchen. „Es wird wohl nicht dasselbe wie in Deutschland sein, aber ich lasse mich gerne überraschen“, so Lisa. Zu Beginn des Monats konnte sie zusammen mit einem Kollegen im „Mainhospital“ an einer neurochirurgischen Sprechstunde teilnehmen. Für Lisa deshalb interessant, weil sie hier auch zahlreiche der von OURS betreuten Patienten angetroffen hat. Fernerhin befand sie sich mit einem Teil des Teams auf einem „Outreach“, was eine Art mobile Sprechstunde auf dem Dorf bedeutet, wo sich Bedürftige vorstellen können. „Mit von der Partie war ein Augenarzt, der orthopädische Officer Steven und unser Ergotherapeut Ambros“, berichtet Lisa. So wurde das medizinische Team mit der MFA aus Ellenz-Poltersdorf vor Ort schon von einer großen Gruppe Hilfesuchender erwartet. Spannend und aufregend war der Aufenthalt auch für zahlreiche einheimische Kinder, die von einer Schule in unmittelbarer Nähe angelaufen kamen. Sie wollten sich dieses Ereignis wohl nicht entgehen lassen. Neben Lisa waren bei dieser Exkursion auch Karl und Sven, zwei Besucher von der Mosel mit dabei, die derzeit eine Rundreise durch Uganda machen und bei Lisa und ihrem Team einen willkommenen Drei - Tage - Stopp einlegten. So erhielten sie auf Anfrage vom Chef der Einrichtung auch gerne die Erlaubnis, beim „Outreach“ mitfahren zu dürfen. Angenehme Begleiterscheinung war laut Lisa dabei die 90-minütige Fahrt durch eine herrlich grüne Landschaft. Das nächste „Outreach“, kurz vor dem Weihnachtsfest, wird Lisa unter anderem du
nrch den „Queen Elisabeth Nationalpark“ führen. Hier hofft sie auf die Aussicht auf ein paar wildlebende Tiere. Resümierend fühlt sich die Moselanerin in Uganda nach wie vor sehr wohl. Dies verdankt sie der Gastfreundschaft und dem tollen OURS-Team.
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Bei einem Medical-Treff mit neurochirurgischem Hintergrund, lernte Lisa auch das „Mainhospital“ kennen.
Auf dem Arm von Freundin Lisa fühlt sich das kleine ugandische Mädchen besonders wohl.
