Rheinbacher St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft
Patronatsfest zu Ehren des Heiligen Sebastianus gefeiert
Rheinbach. Auch in diesem Jahr feierte die St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft ihr Patronatsfest aufgrund des zerstörten Schützenareals und der Schützenhalle anders als sonst. Die Schützinnen und Schützen sind kreativer denn je, im Mittelpunkt steht die Aufrechterhaltung einer über siebenhundertjährigen Tradition. Ungebrochen sind die Zuversicht, der Glaube und der Mut der Schützinnen und Schützen, wenn auch kein helles Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.
Der Wettbewerb zur Ermittlung der Sebastianusmajestät für die Erwachsenen und Jugendlichen fand bereits am 21.01.2023 in herrlich winterlicher und gemütlicher Atmosphäre auf dem Schützenplatz statt. Heizpilze sorgten für Wärme von außen, Heißgetränke für Wärme von innen. Besonders herzlich konnte das Mitglied der Bruderschaft und Mitglied des Landtages NRW Oliver Krauß trotz zahlreicher Termine begrüßt werden. Es vergingen viele Stunden, ohne dass der Auerhahn „aufgegeben“ hat. Auch nach 422 Schuss konnte kein Ergebnis erzielt werden. Die Schützinnen und Schützen ermittelten deshalb die Sebastianusmajestät per Losentscheid.
Brudermeister Walter Honerbach konnte diesen für sich entscheiden und trägt nun für ein Jahr die Würde des Sabastianusschützen der Bruderschaft.
Den Festgottesdienst am Sonntag zu Ehren des Schutzpatrons des Hl. Sebastianus zelebrierte der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Bernhard Dobelke.
Im Anschluss an die Messe trafen sich die Schützinnen und Schützen zum gemeinsamen Mittagessen in „Kumar’s Restaurant“. Besonders begrüße der Brudermeister als Gast den stellvertretenden Bürgermeister Markus Pütz.
In seiner Begrüßungsrede informierte Walter Honerbach die Anwesenden über den aktuellen Stand zum Wieder-/Neuaufbau. Zur Jahreshauptversammlung im Februar werden die Schützinnen und Schützen über die weiteren Schritte beraten und abstimmen.
Das gemeinsame Handeln und das Zusammenwirken aller Kräfte von Bund, Land und Kommune steht im Mittelpunkt. Nur in der Gemeinschaft sind wir stark, gibt es Fortschritt und Entwicklung. So auch der Leitgedankte in der Predigt von Pfarrer Bernhard Dobelke.
Die Zeit drängt! Die Entscheidungen zum Aufbau eines neuen Vereinsheims mit sportlichen Anlagen sind überfällig.
