Kirmes im Kloster Ebernach groß gefeiert
Patrozinium und Schützenfest zugleich – Klaus Eisenbarth ist neuer Schützenkönig
Cochem-Sehl. Immer am Sonntag vor Mariä Himmelfahrt feiert das Kloster Ebernach seine traditionelle Kirmes. So auch in diesem Jahr: Die Kirmes lockte sonntags bei sonnigem Wetter Freunde, Familien und Gäste nach Cochem-Sehl, die zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz das Patrozinium der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt feierten. Das Festwochenende begann samstags leider bei Regen mit dem Schützenfest auf dem Sportplatz Kloster Ebernach, das bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken in Kooperation mit der Cochemer Schützengesellschaft seit Jahren organisiert wird.
Im Verlauf des Wettbewerbs gab es folgende Ergebnisse: 15:40 Uhr Stefan Plümmer (Kopf); 16:10 Uhr Jerome Castaneda (beide Flügel gleichzeitig); 16:40 Uhr Arne Schumann (Schweif) und schließlich 17:35 Uhr Klaus Eisenbarth (Rumpf). Der Glückliche wurde damit zum ersten Mal Schützenkönig und durfte stolz den Siegerkranz und die Medaille tragen.
Am Sonntag startete dann die eigentliche Kirmesfeier mit dem festlichen Gottesdienst in der Klosterkirche, unter der Mitwirkung von Bewohnerinnen und Bewohnern von Kloster Ebernach und des Kührer Frauenchors „Frohsinn“. Anschließend erwartete die Besucher und Mitarbeiter ein buntes Kirmestreiben im Innenhof des Klosters. Hier unterhielt der Musikverein Gevenich bei einem geselligen Frühschoppen. Ein regionaler Künstler- und Handwerkermarkt, Trikefahrten, eine Figuren- und Bilderausstellung der Kreativwerkstatt Kloster Ebernach, Infostände, ein Bienenanhänger, eine große Tombola sowie Spielangebote sorgten für Unterhaltung und Spielspaß.
Musik und Theater sorgten für gute Unterhaltung
Auf der Bühne präsentierte nachmittags die Ebernacher Musik AG ihre eingeübten Stücke. Gegen 15 Uhr entführte die Ebernacher Theater AG mit ihrem Stück „Was ist mit der Ziege los?“ in die Welt von Grimms-Märchen. Für die weitere musikalische Unterhaltung am Nachmittag sorgten - wie immer - Elmar Gebhardt und seine Band „Rusdy Bones“ aus Greimersburg. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich die neu sanierten Räume der Tagesförderstätte und der Mosellandwerkstätten während einer Führung genauer anzuschauen.
Auch für die kleinen Gäste war ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Neben einer Hüpfburg, Bastelangeboten, Button-Maschine, Schießbude und Angelspiel gab es eine komplette Spielstraße mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen. Zudem präsentierten sich wieder die Pfadfinder „Fidem Faid“ in ihrem Zeltlager. Für das leibliche Wohl sorgte derweil die Klosterküche mit hausgemachtem Schaschlik, gegrillten Steaks und Würstchen, Kaminbraten und Pommes. Kaffee, Kuchen, Waffeln und leckeres Eis dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der Erlös aus der diesjährigen Tombola wird übrigens der Förderverein „Von Mensch zu Mensch“ Kloster Ebernach für die Anschaffung von zwei Relax-Sesseln für die Bereiche der Offenen Seniorenbetreuung und der Senioren-Tagesförderstätte verwenden. MT
Viele tanzten und sangen bei Stücken von „Rusdy Bones“ begeistert mit.
Sogar ein Korbflechter zeigte bei der Ebernacher Kirmes sein handwerkliches Können.
Ob Groß oder Klein, jeder hatte Spaß.
