Erst- und Zweitklässler der Grundschule Oberfell besuchten Burg Thurant
„Per pedes“ zur Burg Thurant
Oberfell/Alken. Ein Projekttag führte die Schülerinnen und Schüler des ersten und zweiten Schuljahres der Grundschule aus Oberfell auf die Burg Thurant über Alken. Per pedes - also zu Fuß - ging es durch die Weinberge hinauf zur Burg.
Bei Sonnenscheinwetter wurde bei Ankunft erst einmal ein ausgiebiges Picknick auf der Turnierwiese abgehalten. Im Anschluss wollte man die Burg stürmen - jedoch wurde die wilde Horde auf der herabgelassenen Zugbrücke durch den dort bereits wartenden Ritter Ansgar von Portas aufgehalten.
Von hier an erhielten die Kinder Erklärungen über die Burg von der Entstehung bis heute. Dazu machte man im Innenbereich der Veste an mehren Punkten einen Frage- und Antwortstopp. Interessiert hörten die kleinen Besucher, wie zur Zeit des Mittelalters auf der Burg gelebt wurde, was der Ritter, wie er den Zuhörern versuchte zu vermitteln, selbst vor über 700 Jahren erlebt hat.
Damit es aber kein einseitiger Dialog wurde, waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, selbst ausreichend Fragen zu stellen. Von diesem Angebot hat man dann auch regen Gebrauch gemacht. Von „Wie viele Jahre hat es gedauert, die Burg zu bauen?“ über „Wo war denn früher die Sattelkammer? bis hin zu „Darf ich meine Play Station mitnehmen, falls ich in den Kerker komme?“.
Bestaunt wurden die ausgestellten Rüstungen im Jagdzimmer und die Waffen in der Rüstkammer. Ebenso wurden die Burgkapelle und der Kerker im Erdgeschoss des Kölner Bergfriedes besucht, bevor es Abschied nehmen hieß.
Zügig ging es dann zurück zum Ausgangspunkt nach Oberfell - denn dort wartete schon der Schulbus.
Von Seiten der Ritterschaft konnte bestätigt werden, dass es bei der 26-köpfigen Gruppe sehr diszipliniert zuging - und dass selbst die anwesenden Lehrkräfte noch etwas (dazu) gelernt haben.
