Allgemeine Berichte | 14.08.2017

Perlen vom Rhein Rheinbrohl

Perlen waren auf Tour im Moseltal

Die Möhnen besichtigten die über 200 Jahre alte Senfmühle in Cochem.privat

Rheinbrohl. Zum traditionellen Vereinsausflug starteten die Rheinbrohler Möhnen drei Tage vor Mariä Himmelfahrt morgens pünktlich in Richtung Moselland, Ziel war das Weinfest „Ediger Osterlämmchen“ in Ediger-Eller - einem der schönsten Moseldörfer, mitten im Herzen der bekannten Calmont-Region.

Nach einer erlebnisreichen Fahrt über die Autobahn und die kurvenreiche Panoramastraße mit atemberaubendem Ausblick, etwas getrübt durch Nieselregen, auf die Reichsburg in Cochem führte der Weg direkt nah an die Mosel. Busfahrer Üppi meisterte mit Bravour die Fahrt bis zur endgültigen Parkposition.

Bevor die Perlen jedoch den exzellenten Riesling in Ediger-Eller kosten konnten, führte der Weg zunächst nach Cochem, wo die Möhnen die über 200 Jahre alte Senfmühle besichtigten. Gestärkt mit einem Picknick und einem Kreislauf-stärkendem Getränk erfuhren die Möhnen einiges über den Ursprung der Senfmühle, der bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht und über die Senfherstellung und Verwendung. So ist Senf auch ein Naturheilmittel, Senf ist mehr als nur ein Produkt um Speisen zu verfeinern. Seine stark keimtötende Wirkung und sein günstiger Einfluss auf Galle und Leber wurden schon im Altertum geschätzt. Die ätherischen Öle im Senf haben erwiesenermaßen antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften. So freute sich jede Möhn‘ über das Präsent: ein kleines Gläschen Delikatess-Senf aus der Senfmühle mit Holzlöffelchen. Die daheim gebliebenen Männer können sich über weitere Senfdelikatessen freuen, so haben doch viele Möhnen die Gunst der Stunde genutzt und schmackhafte Senfvariationen gekauft. Nach diesem Appetitanreger stand ein gemeinsames Mittagessen in Ediger-Eller auf dem Programm. Während der Fahrt erfuhren die Perlen beim heimatkundlichen Exkurs allerhand Wissenswertes über das Moseltal zwischen Cochem und Ediger-Eller. Heidi Servaty referierte spontan gekonnt über ihre Heimat.

In mitten der romantischen Gassen von Ediger konnten die Möhnen lokale Spezialitäten aus der Winzerküche des Weinguts Borchert genießen, der köstliche Aperitif „Kir Moselle“, Winzersekt mit rotem Weinbergspfirsich, stimmte die Damen auf das Mittagessen ein. Familie Borchert ließ es sich nicht nehmen, nach dem Mittagessen einen Digestif in Form von rotem Weinbergspfirsichlikör zu kredenzen.

Gestärkt zogen einige Perlen durch den historischen Ortskern mit prächtigem Fachwerk und ließen sich beim Weinfest den einen oder anderen edlen Tropfen schmecken. Leider war der Wettergott nicht auf Möhnenseite, dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. In den historischen Mauern des Springiersbacher Hofs wurde kurzerhand das Perlen-Weinfest eröffnet und Weinkönigin Margret gekürt. Die Perlen sparten nicht mit Applaus bei der Eröffnung des etwas anderen Weinfests und hatten jede Menge Spaß.

Wiederum pünktlich kehrten die Perlen nach Rheinbrohl zurück und ließen den regnerischen Tag gemeinsam im Vereinslokal ‚Zum Römer‘ ausklingen.

In mitten der romantischen Gassen von Ediger konnten die Möhnen lokale Spezialitäten aus der Winzerküche genießen.

In mitten der romantischen Gassen von Ediger konnten die Möhnen lokale Spezialitäten aus der Winzerküche genießen.

In den historischen Mauern des Springiersbacher Hofs wurde kurzerhand das Perlen-Weinfest eröffnet und Weinkönigin Margret gekürt.

In den historischen Mauern des Springiersbacher Hofs wurde kurzerhand das Perlen-Weinfest eröffnet und Weinkönigin Margret gekürt.

Die Möhnen besichtigten die über 200 Jahre alte Senfmühle in Cochem.Fotos: privat

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