286. St. Walburgis Kirmes des kath. Jungessellenvereins Leubsdorf
Petrus gab dem Kirmespaar seinen Segen
Umzug unerwarteterweise in strahlendem Sonnenschein
Leubsdorf. Nach dem fabelhaften Wetter der letzten Wochen hatten die Mitglieder des katholischen Junggesellenvereins Leubsdorf doch ziemliches Pech an ihrem lang vorbereiteten Kirmeswochenende. Die 286. St. Walburgis Kirmes wurde dennoch ordentlich gefeiert – Regenschauern und Hagelkörnern zum Trotz.
Über drei Tage zogen sich die verschiedenen Veranstaltungen – vom gemütlichen Beisammensein beim Dorfabend am Freitag auf dem Burgplatz über den Zug des Junggesellenvereins durchs Dorf am Samstag bis hin zu der traditionellen „Reveille“, dem Wecken um fünf Uhr morgens… was für den einen oder anderen nach durchfeierter Nacht vielleicht ein wenig unangenehm war.
Höhepunkt der 286. Leubsdorfer St. Walburgis Kirmes war auch in diesem Jahr der Königszug mit Fähndelschwenken, zu dem sich viele Leubsdorfer Bürger auf den Straßen versammelten. Als hätte Petrus endlich ein Einsehen, brav pünktlich zum Königszug riss dann endlich wieder die Wolkendecke auf und die Leubsdorfer Junggesellen konnten in strahlendem Sonnenschein durch die Straßen ihres Dorfes ziehen, um ihr Königspaar offiziell zum Ball abzuholen. Der Königsball bildete dann auch den Abschluss des sonntäglichen Kirmesprogramms – eine willkommene Gelegenheit für die Junggesellen, ihre Junggesellinnen einmal ordentlich herum zu wirbeln.
Den Abschluss fand das Kirmeswochenende auch in diesem am Montag mit der „Biermusik“ im Bürgerhaus. Mit guter Laune, Musik und Tanz endete für den Leubsdorfer Junggesellenverein ein weiteres wunderschönes Kirmeswochenende.
Die Damen des JGV Leubsdorfs trugen den Ehrenkranz für das Königspaar. Fotos: KBL
