Allgemeine Berichte | 21.05.2026

Eines der staureichsten Reisewochenenden des Jahres droht

Pfingstwochenende: Hohe Verkehrsbelastungen zu erwarten

Symbolbild.

Region. Eines der staureichsten Reisewochenenden des Jahres droht – Gleich hinter den rheinland-pfälzischen Landesgrenzen kann es schnell sehr eng werden.

Zwar bleiben in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr die klassischen Pfingstferien aus, doch Richtung Norden und vor allem Richtung Süden kann es am Wochenende auch für Kurz-Urlauber sehr schnell eng werden. Denn mit Bayern und Baden-Württemberg beginnen für gleich zwei bevölkerungsreiche Bundesländer zweiwöchige Schulferien. „Wir rechnen deshalb zum langen Pfingstwochenende mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres“, sagt Christian Schmidt, Verkehrsexperte des ADAC Mittelrhein. Aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag, dem 25. Mai, beginnen viele Urlauber ihren Kurzurlaub bereits am Freitagnachmittag, dem 22. Mai. Besonders gefragt sind Reiseziele im Süden Europas, zum Beispiel Österreich, Italien, Kroatien und Südfrankreich. Der Freitag vor Pfingsten gehörte im vergangenen Jahr bereits zu den staureichsten Tagen des gesamten Jahres. Schmidt: „Die größte Staugefahr besteht daher am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr.“ Auch am Samstag ist zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr zu rechnen. Schmidt: „Deutlich ruhiger wird es am Pfingstsonntag. Aber bereits am Pfingstmontag erwarten wir ab Mittag ersten Rückreiseverkehr.“ Der könnte sich am Dienstagmorgen und -nachmittag mit dem Berufsverkehr mischen und für weitere Staus sorgen.

Besonders stark belastet sind die Fernstraßen Richtung Süden, in die Alpen sowie an die Nord- und Ostseeküste.

Besonders staugefährdet sind in Richtung Norden:

A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck

A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg

A3 Frankfurt – Köln – Oberhausen – Arnheim

A4 Köln - Heerlen/Aachen

A24 Hamburg – Schwerin

A27 Bremen – Bremerhaven

Besonders staubelastet sind in Richtung Süden:

A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel

A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

A7 Ulm – Füssen/Reutte

A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

A99 Autobahnring München

Der ADAC rechnet auch auf den klassischen Urlaubsrouten im Ausland mit langen Verzögerungen. In Österreich sind insbesondere die A1, die A9, die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass betroffen. Dort sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. Ebenfalls staugefährdet sind die A14, die Fernpassstraße B179 und die Arlbergstraße B197.

In der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen angespannt. Ebenfalls stark belastet sind die Gotthard-Route A2, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die San-Bernardino-Route A13 in Richtung Chiasso.

In Italien müssen Reisende insbesondere auf der Brennerroute A22 sowie auf der Verbindung Schweiz–Mailand–Genua über die Autobahnen A9 und A7 mit dichtem Reiseverkehr und längeren Verzögerungen rechnen.

Angesichts der derzeit hohen Kraftstoffpreise hat Schmidt fünf wertvolle Tipps, wie Autofahrer bei der Fahrt in den Urlaub Sprit und Geld sparen können:

Am späten Vormittag vor der Reise tanken: Das Fahrzeug am besten am Vormittag vor der Abreise volltanken, denn zwischen 10 und 12 Uhr ist meist die beste Tankzeit. Kurz nach Mittag ist der Sprit hingegen meist am teuersten. Für die Suche nach der günstigsten Tankstelle in der Umgebung oder entlang der Route empfiehlt Schmidt die Nutzung von Spritpreis-Apps.

Wenn möglich, Super E10 tanken: Der Bio-Kraftstoff ist einige Cent günstiger und für die heutigen modernen Motoren unbedenklich und für nahezu alle Benziner ab November 2010 geeignet. Wer sich unsicher ist, kann eine Blick auf die Innenseite des Tankdeckels werfen oder in die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs schauen.

Nicht auf der Autobahn nachtanken: Wenn während einer langen Urlaubsfahrt nachgetankt werden muss, kann abseits der Fernstraßen viel Geld sparen. „Der Umweg beträgt meist nur wenige Kilometer und lohnt sich“, sagt Schmidt.

Spritpreise im Ausland vergleichen: Oft sind Kraftstoffe jenseits der Grenze derzeit günstiger als in Deutschland, manchmal aber auch teurer. Fahrräder sollten möglichst auf einem Heckträger montiert werden, um Sprit zu sparen. Ein Dachträger beispielsweise für Fahrräder kann den Verbrauch um bis zu 40 Prozent erhöhen. Bei einem entsprechenden Träger auf der Anhängerkupplung steigt der Mehrverbrauch laut ADAC „nur“ um rund 18 Prozent.

Fahrweise anpassen: Autofahrer können durch eine optimierte Fahrweise etwa 20 Prozent Sprit einsparen. Bei Geschwindigkeiten jenseits von 120 bis 130 km/h steigt der Verbrauch wegen des hohen Luftwiderstandes überproportional stark an.

Pressemitteilung ADAC Mittelrhein

Symbolbild. Foto: Thaut Images - stock.adobe.com

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