Allgemeine Berichte | 25.03.2019

Kostenfreies Angebot für pflegende Angehörige startet im Mai im Caritas-Zentrum in Lahnstein

„Pflege zu Hause – Wir schaffen das!“

Pflege zu Hause – Kurs hilft Herausforderung zu meistern

Lahnstein. Die meisten Demenzkranken werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt und betreut. Um den daraus resultierenden Belastungen gewachsen zu sein, benötigen pflegende Angehörige von Demenzkranken Unterstützung und Hilfsmöglichkeiten. Aus diesem Grund bieten der Pflege-Stützpunkt Lahnstein und die Caritas-Sozialstation Lahnstein-Braubach gemeinsam eine kostenfreie Schulung für pflegende Angehörige an. Die Schulung unter dem Motto „Pflege zu Hause – Wir schaffen das!“ beinhaltet insgesamt acht Termine (jeweils mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr) und startet am 15. Mai im Caritas-Zentrum in der Gutenbergstraße 8 in Lahnstein. Noch sind dafür Plätze frei.

„In der Schulung“, so erklärt Peggy Reyhe vom Pflege-Stützpunkt Lahnstein, „haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das Krankheitsbild Demenz besser kennen- und verstehen zu lernen sowie angemessene Umgangsformen und Hilfen zu erfahren. Weiterhin erhalten sie unter anderem Informationen, welche Leistungen die Pflegeversicherung bietet und wie wichtig eine Vorsorgevollmacht sein kann.“

Die Auftaktveranstaltung am 15. Mai steht unter dem Titel „Wer sind wir?“ und soll den Teilnehmern Gelegenheit geben, ihre Erwartungen und Wünsche los zu werden. Weitere Termine (und Themen) sind dann: 22. Mai (Krankheitsbild und wertschätzender Umgang mit Demenzkranken; Referentin Simone Steffen-Krech/Caritas-Sozialstation Lahnstein-Braubach), 29. Mai (Leistungen der Pflegeversicherung; Referentin Peggy Reyhe/Pflegestützpunkt Lahnstein), 5. Juni (Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung; Referentinnen Ekaterina Kirsch/AWO-Betreuungsverein und Maria Hamlischer/DRK-Betreuungsverein), 12. Juni (Ernährung im Alter; Referentin Andrea Schweizer-Waser/AOK), 19. Juni (Freiheitsentziehende Maßnahmen; Referentinnen Ekaterina Kirsch/AWO-Betreuungsverein und Maria Hamlischer/DRK-Betreuungsverein), 26. Juni (Gedächtnistraining; Referent Christof Wölk/zertifizierter ganzheitlicher Gedächtnistrainer) und 3. Juli (Informationen zur Pflege und Prophylaxe; Referenten Sarah Rosenstock und Markus Schild/Caritas-Sozialstation Lahnstein-Braubach).

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung bis 24. April gebeten. Anmeldungen sind möglich beim Pflege-Stützpunkt Lahnstein, Tel. (0 26 21) 94 08 20, per E-Mail an peggy.reyhe@pflegestuetzpunkte.rlp.de; oder bei der Caritas-Sozialstation Lahnstein-Braubach, Tel. (0 26 21) 94 08 23, per E-Mail an markus.schild@cv-ww-rl.de.

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Kommentare
26.03.201907:45 Uhr
Werner Hoffmann

Die Pflege von Angehörigen, die an Demenz erkrankt sind, ist oft nicht immer ganz einfach, aber durchaus zu schaffen.
Spätestens bei den ersten Symptomen sollte eine Generalvollmacht und Vorsorgevollmacht erstellt werden.
Lehnt dies der Notar bereits ab, dann besteht immer noch die Möglichkeit, eine Betreuungsverfügung zu erstellen.
Im www.Notfallordner-Vorsorgeordner.de gibt es hierzu auch umfangreiche Informationen.
Eine Generalvollmacht/ Vorsorgevollmacht muss nicht zwingend beim Notar beurkundet werden. In bestimmten Fällen kann sie auch selbst erstellt werden, wobei hier einige Punkte beachtet werden müssen.
Ankreuzfirmulare aus dem Internet herunterzuladen ist im Übrigen der falsche Weg.
Ebenso erleichtert eine umfangreiche Dokumentation die Randbedingung in der Pflege.
Hierbei können (frühere) berufliche Eigenheiten eine wichtige Rolle spielen (z.B. bei Beamten, Selbstständigen, Unternehmern.
Den www.notfallordner-Vorsorgeordner.de gibt es in 90 verschiedenen Versionen.

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