Allgemeine Berichte | 10.08.2021

Unwetterkatastrophe/Pflege

Pflegestützpunkte und Gemeindeschwesterplus in Region im Einsatz

Ahrtal. Ältere und pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen sind von der Flutkatastrophe in einer besonderen Weise betroffen und wurden zunächst von Angehörigen, Freunden und Nachbarn aufgenommen und versorgt.

In diesem Zusammenhang müssen die Pflege, Betreuung und Versorgung der neuen Hausbewohnerinnen und Hausbewohner neu strukturiert und organisiert werden. Das stellt Helferinnen und Helfer vor neue Herausforderungen. So benötigen pflegebedürftigen Menschen, die erstmalig auf Hilfe angewiesen sind, eine Einstufung in die entsprechende Pflegestufe.

In solchen Situationen bieten die Pflegestützpunkte im Landkreis Ahrweiler für Menschen mit Pflegebedarfen eine Beratung an. Diese kann telefonisch, im Stützpunkt oder auch bei den Betroffenen vor Ort erfolgen. Dazu ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Auch wenn die Unterstützung zu Hause zurzeit nicht oder nicht mehr gewährleistet werden kann, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Suche nach einem Kurzzeitpflegeplatz oder einer Verhinderungspflege behilflich sein.

Ältere Menschen, die noch keine pflegerische Versorgung, aber kleine Unterstützungen zur Bewältigung ihres Alltages benötigen, können sich an die Gemeindeschwesternplus wenden. Auch diese stehen für eine Beratung und Vermittlung von Hilfe- und Unterstützungsleistungen telefonisch, in ihren Büros oder auch mit einem Hausbesuch zur Verfügung.

Pressemitteilung

Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung

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