Allgemeine Berichte | 08.10.2024

Kloster Ebernach

Pilgerreise nach Assisi

Die fünfköpfige Pilgergruppe mit Bruder Michael Ruedin. Quelle: Kloster Ebernach

Cochem. Auf den Spuren von Franz von Assisi und Klara begab sich eine fünfköpfige Pilgergruppe mit Bruder Michael Ruedin. Vom Flughafen Hahn ging es zunächst nach Rom und von dort mit einem Mietwagen nach Assisi. In den darauffolgenden Tagen lernte die Gruppe das mittelalterliche Städtchen mit seiner typisch italienischen Umgebung kennen und konnte dem Leben und Wirken des Heiligen Franziskus nachspüren.

Der Geburtsort, das Elternhaus, der Hauptplatz mit dem römischen Minerva-Tempel, der Dom San Rufino (Taufkirche des Franziskus) und die alte Festungsanlage standen bei einer ersten Stadtführung auf dem Programm. Es folgten Ausflüge in die nähere Umgebung von Assisi wie zum Beispiel San Damiano, der Ort an dem Franziskus die Stimme Jesu vom Kreuz hörte und seinen Auftrag erhielt. Dort schrieb er später den bekannten Sonnengesang. Interessant war auch die Einsiedelei Carceri über der Stadt gelegen, in die es Franziskus immer wieder zog, um allein zu sein, zu beten und sich zu orientieren.

Ein Höhepunkt der Pilgerreise war sicherlich die Führung durch die Basilika San Francesco (Grabeskirche des Heiligen Franziskus) mit den weltberühmten Fresken sowie der Besuch der Basilika Santa Maria degli Angeli am Fuße von Assisi (Heiligtum der Gottesmutter Maria von den Engeln). Zur Zeit des Heiligen Franziskus war dieses Heiligtum in Vergessenheit geraten und zerfiel langsam. Franziskus stellte es wieder her. Die kleine Kapelle auch Portiunkula (eine kleine Portion) genannt, war der Ort des Ursprungs, sie war Treffpunkt der Brüder zwischen den einzelnen Missionen. Von hier aus verkündete Franziskus seine Botschaft. Die Portiunkula stand am Anfang des Weges des Franziskus und an seinem Ende, denn hier starb er auch. Später wurde um das Kapellchen die Basilika gebaut. Am letzten Tag ging es schließlich noch in eine alte Siedelei (Monte Casale), wo Franziskus oft lebte sowie nach La Verna, dem Ort der Stigmatisation (Wundmale). Dort nahm die Gruppe an der täglichen Prozession teil.

Zwischendurch blieb genug Zeit, selbst auch innerlich zur Ruhe zu kommen und Gedanken neu zu sortieren, aber auch um die lauschigen Gassen und Ecken der Stadt zu erkunden.

Pressemitteilung des

Kloster Ebernach

Die fünfköpfige Pilgergruppe mit Bruder Michael Ruedin. Quelle: Kloster Ebernach

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