Naturschutzverbände appellieren an Vogelliebhaber
Plastiknetze von Meisenknödeln unbedingt entfernen
VG Weißenthurm. Immer mehr Naturschutzorganisationen warnen vor einer oft unterschätzten Gefahr bei der Vogelfütterung: Meisenknödel in Plastiknetzen.
Was gut gemeint ist, kann für Wildvögel lebensgefährlich werden. Vögel bleiben mit den Krallen hängen, was zu Verhedderungen führen kann. Besonders Jungvögel sind betroffen.
„Die Plastiknetze stellen ein ernstzunehmendes Risiko dar und führen jedes Jahr zu Verletzungen und Todesfällen bei Vögeln“, warnen Expertinnen und Experten aus dem Naturschutz.
Zusätzlich bleiben die Netze nach dem Verzehr des Futters häufig in der Natur zurück, wo sie nur sehr langsam zerfallen und zu Mikroplastik werden. Auch Kleinsäuger können sich darin verfangen.
Namhafte Naturschutzverbände rufen deshalb dazu auf, Meisenknödel grundsätzlich ohne Plastiknetz zu verwenden.
Wer bereits gekaufte Knödel besitzt, sollte das Netz vor dem Aufhängen vollständig entfernen und das Futter stattdessen in geeigneten Haltern, Futtersäulen oder speziellen Metallspiralen platzieren. Alternativ sind im Handel inzwischen zahlreiche netzfreie Meisenknödel und umweltfreundliche Futterspender erhältlich.
„Mit einfachen Maßnahmen kann jede und jeder dazu beitragen, Vögel wirksam zu schützen“, heißt es weiter. Die Bitte der Naturschützer ist klar: Plastiknetze gehören nicht in die Natur – auch nicht an Meisenknödel. Pressemitteilung
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